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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Mößlitzer Weihnachtsbäckerei >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 07.12.2018 um 13:04:04

Mößlitzer Weihnachtsbäckerei

Heidi Seel, Silvia Teschner und Cjubow Haberling rühren, kneten und formen den Plätzchenteig für die leckeren Weihnachtsplätzchen in der Weihnachtsbäckerei auf Gut Mößlitz und das im Akkord für viele kleine und große Naschkatzen. Heidi Seel, Silvia Teschner und Cjubow Haberling rühren, kneten und formen den Plätzchenteig für die leckeren Weihnachtsplätzchen in der Weihnachtsbäckerei auf Gut Mößlitz und das im Akkord für viele kleine und große Naschkatzen.
Foto: Stefan Julius Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder)
Der Wochenspiegel hat den Mößlitzer Weihnachtsbackfrauen wieder über die Schultern geschaut. Zwei Rezepte für leckere Weihnachtsplätzchen, denen wirklich niemand widerstehen kann.

Mößlitz (ts).
Es gibt so Termine im Alltag eines Reporters, die sind schon etwas Außergewöhnliches und der zum Plätzchenbacken gehört zweifelsfrei dazu. Die Mößlitzer Weihnachtsbäckerei sorgt für gute Laune, Adventsstimmung und für ordentlich Hüftgold.
Plätzchen und die Adventszeit sowie Weihnachten gehören irgendwie unzertrennlich zusammen. In vielen Familien ist die Weihnachtsbäckerei im Advent das Schönste in Vorbereitung auf Weihnachten. Mich erinnert das immer an das Kinderweihnachtslied: „Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heut rührn wir Teig zu Plätzchen ein“. In der Weihnachtsbackstube in Mößlitz werden derzeit fleißig Weihnachtsplätzchen gebacken. Schon die Kleinsten haben ihre Freude daran, aus einem einfachen Mürbeteig Herzen, Sterne, Monde und andere Figuren auszustechen und mit Zuckerstreuseln und anderen Dekomaterialien zu verzieren. Heute darf ich mit ran. Chefin in der Mößlitzer Backstube ist Weihnachtsbäckerin Heidi Seel, ihr zur Seite stehen Silvia Teschner und Cjubow Haberling.

Was brauchen wir denn zum Backen? Eine Küchenwaage, eine Schüssel, ein elektrisches Rührgerät mit Knethaken, Teelöffel, Esslöffel, ein Messer, eine Teigrolle, Förmchen zum Ausstechen und ein Backblech sowie eine Rolle Backpapier. Die ist wichtig, erklärt mir Heidi Seel, damit die Plätzchen nicht am Backblech kleben bleiben. Mit einer roten Schürze dekoriert, nehme ich Butter und Mehl, gebe alles in eine Schüssel und mit einem Mixer auf Höchstleistung verknete ich die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig, wobei ich mehr auf der roten Weihnachtsschürze als in der Schüssel habe. Wir möchten Husaren-Krapfen und Cappuccino-Hörnchen backen. Es riecht verführerisch nach gerösteten Mandeln und nach Kaffeebohnen. Mir gegenüber wartet eine ganze Schüssel Teig auf seine Formgebung.

Den Teig forme ich zu dicken und langen Stängchen, an den Ecken sind sie etwas dünner - und schwupps noch die Ecken nach innen biegen. Ab in den Backofen. Anschließend werden die Kaffeebohnen, Bohne für Bohne auf die bereits flüssige Glasur gehoben. Eine höchst filigrane Arbeit und fertig sind die Cappuccino-Hörnchen. Mmmh, es riecht verführerisch nach Haselnüssen und Vanille, Zutaten für die Husaren-Krapfen. Was für ein duftendes Zusammenspiel. Ich ritze vorsichtig die Vanilleschote auf, schäle das duftende Mark heraus und vermische alles mit Mehl, Zucker, Salz und Haselnüssen.

Dann knete ich alles mit Eigelb und Butter fest. Schwuppdiwupp schnell mit dem Kochlöffelstiel eine Vertiefung eingedrückt und auf das Backblech gelegt. An der Form muss ich wohl noch etwas arbeiten, wie Heidi Seel meint. Dann ab für 15 Minuten in den Backofen, abkühlen lassen und zum Schluss kommt noch das erwärmte Gelee auf die Plätzchen.

Fertig. Mmmh lecker, Weihnachten kann kommen.

Rezepte:

Cappuccino-Hörnchen

Zutaten für etwa 40 Stück:
Für das Backblech:
etwas Fett und Backpapier

Für den Teig:
4 EL Cappuccino-Pulver
300 g Mehl Type 405
50 g gemahlene Mandeln
50 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
1 Prise Salz
200 g Butter oder Margarine

Außerdem:
Mehl zum Ausarbeiten
Weiße und
Halbbitter-Kuvertüre
Hagelzucker
Mokkabohnen

So wird‘s gemacht:
1. Das Cappuccino-Pulver in 50 ml kochendem Wasser auflösen, erkalten lassen. Das Mehl sieben. Mit allen anderen Teigzutaten verkneten. Den Teig in Folie gehüllt mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen, dann noch einmal durchkneten.

2. Den Teig zu ca. 1 cm dicken und cm langen Stängchen formen, an den Ecken dünner werdend, die Ecken nach innen biegen. Auf ein vorbereitetes Backblech legen.   

Backhitze (vorgeheizt):
Ober-/Unterhitze 180 °C, Umluft 160 °C, Gas Stufe 2 - 3.

Backzeit:
ca. 10 Minuten

3. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann die Kipferln entweder an den Enden in erwärmte Kuvertüre tauchen, oder Schokolade in Streifen darüber laufen lassen und sofort Hagelzucker aufstreuen oder Mokkabohnen aufkleben.

Husaren-Krapfen

Zutaten für etwa 60 Stück:
Für das Backblech:
etwas Fett und Backpapier

Für den Teig:
1 Vanilleschote
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Prise Salz
100 g gemahlene Haselnüsse
2 Eigelb
200 g Butter

Füllung:
150 g rotes Johannisbeer Gelee
150 g Puderzucker
 
So wird‘s gemacht:
1. Vanilleschote aufritzen, Mark herausschaben. Mehl, Zucker, Salz und Haselnüsse mischen. Mit Eigelben, Butter in Stückchen und Vanillemark verkneten. Teig zugedeckt ca. 1 Std. kalt stellen.

2. Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Teig zu Rollen formen. In Scheiben schneiden, diese zu Kugeln formen. Mit einem Kochlöffelstiel jeweils eine Vertiefung eindrücken. Auf mit Backpapier belegten Blechen verteilen, je 12 - 15 Min. backen. Auskühlen lassen.

3. Gelee erwärmen. Plätzchen damit füllen, 1 - 2 Tage trocknen. Puderzucker mit
2 - 3 EL Wasser verrühren, Plätzchen verzieren.

Backzeit:
ca. 15 Minuten

Zubereitung:
ca. 50 Minuten
Kühlen:
ca. 1 Stunde
Pro Stück:
ca. 80 kcal

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