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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Dokumentarfilm „Original Bitterfeld“ gewinnt Gold >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 10.01.2019 um 15:47:48

Dokumentarfilm „Original Bitterfeld“ gewinnt Gold

Film über die Region Bitterfeld-Wolfen gewinnt den Goldenen Delfin bei Filmfestspielen in Cannes - der Film kommt in die Kinos und ist auch im Filmmuseum Wolfen zu sehen Film über die Region Bitterfeld-Wolfen gewinnt den Goldenen Delfin bei Filmfestspielen in Cannes - der Film kommt in die Kinos und ist auch im Filmmuseum Wolfen zu sehen
Foto: Thomas Schmidt
Film über die Region Bitterfeld-Wolfen gewinnt den Goldenen Delfin bei Filmfestspielen in Cannes - der Film kommt in die Kinos und ist auch im Filmmuseum Wolfen zu sehen.

Wolfen (WS).
Der Film „Original Bitterfeld. Ein Tag von 125 Jahren.“ gewinnt Gold in Cannes. Unter mehr als 1.000 Einsendungen aus 43 Nationen wurde er als bester „Dokumentarfilm Wirtschaft“ prämiert. Cannes ist alljährlich Gastgeber für verschiedene Filmfestivals – in diesem Fall handelt es sich um die Cannes Corporate Media & TV Awards.

Der Dokumentarfilm war eine Auftragsarbeit im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums der Chemieregion Bitterfeld-Wolfen und ist aus dem Budget für die Feierlichkeiten finanziert worden. Commlab aus Leipzig hat das Werk produziert. Regisseur Marcus Hansmann hat die Dokumentation, beginnend im Herbst 2017, an über 30 Drehtagen auf dem Gelände eines der traditionsreichsten Industriestandorte Europas gedreht. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die hier teilweise schon seit Generationen leben und arbeiten.

In eindrucksvollen Bildern, die von den Lebensgeschichten der Protagonisten getragen werden, entstand so ein besonderer Blick auf die Region und ihre Akteure. „Ein großartiger Film, hier stimmte am Ende einfach alles. Das Team um Commlab hat unsere Gedanken zu dem Jubiläumsfilm aufgenommen und diese in einer Art und Weise veredelt, wie wir es uns am Anfang nicht hätten träumen lassen.

Dieser Film wird noch sein Publikum finden, wenn wir alle schon Vergangenheit sind“, sagt Patrice Heine, Geschäftsführer der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH. „Die Auszeichnung auf diesem international bedeutenden Filmfestival ist wie ein Ritterschlag für alle Beteiligten und eine schöne Bestätigung dafür, dass sich jedes Engagement für diese einmalige Region lohnt.“

„Wir freuen uns sehr – über den Preis genauso, wie auch auf diese Auszeichnung des gesamten Teams“, berichtet der Produzent Sándor Mohácsi. „Wir haben uns für Marcus als Regisseur entschieden, da er besondere Erfahrungen hat, weitreichende und vielschichtige Themenfelder zu durchdringen und mit seinen Bilderwelten eindrucksvoll greifbar zu gestalten.“, beschreibt der Produzent die Auswahl des Regisseurs. Die öffentliche Premiere fand vor einigen Tagen im Industrie- und Filmmuseum Wolfen statt. Weitere Vorführungen sind geplant, die nächste findet am 10. Januar statt. Der Einlass ist ab 18:30 Uhr, die Vorführung startet um 19:00 Uhr.

Der Film zeigt einen beliebigen Tag in Bitterfeld. Er startet in der frühen Morgendämmerung und endet in tiefer Nacht. Ziel war es, den Charakter dieser geschichtsträchtigen Chemieregion in der Mitte Deutschlands erfahrbar zu machen und das Meinungsbild über die einst dreckigste Region Europas zu verbessern.

Besonders der Wandel von den chemischen Staatsbetrieben der DDR zum freien Unternehmertum der Marktwirtschaft mit all seinen Verwerfungen, aber auch Erfolgsgeschichten sollen in den Fokus gerückt werden. Auch die schwierige Metamorphose einer völlig vergifteten Landschaft in ein wasserreiches Naturparadies soll diesen Wandel illustrieren und verständlich machen.

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