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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 09.04.2019 um 13:38:41

„Regionalmarke Mittelelbe“ zeichnet Produkte der Elbekäserei Vockerode und des Hofes Pfaffendorf mit Qualitätssiegel aus

Von links nach rechts: Dr. Ralf-Peter Weber,  Volker Ziegler, Steffen Dalichau, Frederick Meurer und Harald Wetzel. Von links nach rechts: Dr. Ralf-Peter Weber,  Volker Ziegler, Steffen Dalichau, Frederick Meurer und Harald Wetzel.
Foto: Anke Katte Galerie (1 Bild)
von Anke Katte

Sie tragen Namen wie Auenländer, Sieglitzer oder Vockenröder und haben sich innerhalb kürzester Zeit zu echten Rennern entwickelt. Über mangelnde Nachfrage kann die junge Elbekäserei bei Vockerode nicht klagen. 

Im Gegenteil. „Die Nachfrage nach unseren neu kreierten Käsesorten, die allesamt regionale Namen tragen, ist sehr groß. Wir stoßen aufgrund der beschränkten Kapazität unserer Reiferäume, in der die Leibe gepflegt und umhegt werden, schon jetzt an unsere Grenzen“, erklären  Volker Ziegler und Steffen Dalichau. 

Der Vorstandsvorsitzende und der Finanzvorstand der Agrargenossenschaft Wörlitz e.G. sind nicht nur unter die Käseproduzenten gegangen, sondern auch ins Ölgeschäft eingestiegen. 

„Die Käseproduktion haben wir am 30. Oktober 2018 gestartet. Wir verarbeiten lediglich 200.000 Kilo im Jahr, das ist im Vergleich zu unserer eigenen Milchproduktion nur eine verschwindend geringe Menge“, so Dalichau. Jeder Käse, im Moment wird mit 12 bis 14 Sorten experimentiert, entsteht in Handarbeit und ist somit ein Unikat. Das Handwerk hat sich Volker Ziegler, dessen Sohn das Restaurant „Zieglers“ in Wörlitz führt, das jüngst das Regionalgericht Anhalt gewonnen hat, im Laufe von zwei Jahren in verschiedenen Käsereien selbst beigebracht. 

„Seit Januar pressen wir auch kleine Menge Raps aus eigenem Anbau. Daraus entsteht ein kalt gepresstes Rapsöl, das wir genauso wie unseren Käse sowie Fleisch und Honig von Partnerbetrieben in unserem Hofladen in der Griesener Straße 33 anbieten.“

Beide sehen die Investition in die Käserei und den Hofladen ebenso wie den schon vor längerer Zeit in Betrieb genommenen Milchautomaten eher als Imagepflege. „Wir arbeiten als Landwirte hier mitten im Biosphärenreservat und im Weltkulturerbe Gartenreich. Der Automat und der Hofladen bieten Gelegenheit, mit Kunden, Konsumenten und Touristen ins Gespräch zu kommen. Dabei können wir auch die eine oder andere Sicht auf die Landwirtschaft gerade rücken.“

Am 2. April gab es offiziellen Besuch von Harald Wetzel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfed - Dessau - Wittenberg im Auftrag des Vereins „Regionalmarke Mittelelbe“ e. V. und von Dr. Ralf-Peter Weber, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie. 

Anlass war die Übergabe der Urkunden „Regionalmarke Mittelelbe“,  die es sowohl für die Agrargenossenschaft Wörlitz für ihren Käse und das frisch gepresste Rapsöl als auch für den Hof Pfaffendorf Molkerei GmbH & Co KG gab.
Der im Landkreis Anhalt-Bitterfeld gelegene Hof ist schon seit längerem mit Joghurt und Frischmilch-Produkten in der Regionalmarke erfolgreich vertreten. Jetzt konnte Frederick Meurer eine weitere Urkunde für den neu ins Sortiment aufgenommenen Butterkäse und Salzlakenkäse entgegennehmen. Während Joghurt und Frischmilch aus Pfaffendorf auch im Einzelhandel erhältlich sind, werden die Käseprodukte in diesem Jahr erstmals auf 20 regionalen Märkten angeboten. 

Staatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber freut sich über das Engagement und den unternehmerischen Mut der beiden Betriebe. Die Nachfrage gäbe ihnen recht. Auf Regionalität zu setzen, sei gerade für Milchbauern im hart umkämpft und oftmals unsicheren Milchmarkt der richtige  Weg.

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