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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 16.05.2019 um 08:11:26

Hanomag-Fangemeinde pilgerte nach Dessau

Dessau (ak). „Zwei Kilo Blech, eine Dose Lack - fertig ist der Hanomag“ - mit diesem Spruch quittierte der Volksmund damals den schlichten Kleinwagen - auch Kommissbrot genannt - den das auf Zug- und Landwirtschaftsmaschinen spezialisierte Traditionsunternehmen ab 1925 in Hannover baute. Später kamen auch Pkw der Mittelklasse und der Rekord Diesel Typ D 19 A hinzu, mit dem zur Autobahneröffnung 1939 bei Dessau ein neuer Geschwindigkeitsrekord in dieser Klasse aufgestellt wurde. 

Noch heute hat Hanomag deutschlandweit eine treue Fangemeinde, die am letzten Wochenende in großer Zahl nach Dessau pilgerte. Anlass bot die 2. historische Rekordwoche, die von Klaus-Lothar Bebber, Obermeister der Kfz-Innung Dessau-Roßlau, mit viel Herzblut auf die Beine gestellt worden war. Das Mercedes Autohaus Peter im Junkerspark bot die perfekte Kulisse für eine Ausstellung mit Stromlinienfahrzeugen und eine Reihe von Fachvorträgen u.a. von und mit Mitliedern der IG Hanomag. 

Bei einer Stadtrundfahrt mit Axel Reinicke, „Stammfahrer der Bauhauslinie i. R.“, am Steuer des DVG-Busses und einer Mappe voller historischer Aufnahmen von Dessau und sachkundigen Erläuterungen von Autor Helmut Erfurth lernten die Gäste und Oldtimerfreunde die Bauhausstadt von ihren schönsten und interessanten Facetten kennen.

Höhepunkt der Rekordwoche war die sonntägliche Fahrt auf der knapp 15 Kilometer langen legendären Rekordstrecke. Die Oldtimer-Besatzungen genossen die Fahrt unter den Stahlbogenbrücken. Nur der Star der Woche, der originalgetreu wiederaufgebaut Rekord Diesel,  versagte aufgrund von Problemen mit der Kraftstoffzufuhr kurz vor der Autobahnauffahrt und absolvierte die Strecke „huckepack“ auf einem Abschlepper. 

Klaus-Lothar Bebber: „An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Team des Autohauses Peter, der Autobahnstraßenmeisterei, dem Autobahnpolizeirevier, dem Oldtimerstammtisch, den Stadtwerken, der Dekra, der Stadtsparkasse, der Firma Ölwehr, dem TÜV Nord und allen, die unsere Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben, bedanken. Die Einnahmen kommen der IG Hanomag zugute, die für die Wiederaufbau des Rekord Diesels einen Kredit aufgenommen hat.“

Wer noch einen Blick auf den Rekordwagen werfen möchte, hat dazu noch in den nächsten drei Wochen im Autopark Roßlau Gelegenheit. 

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