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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Rückblick: Wölfe spielen wieder höherklassigen Handball >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 25.06.2019 um 17:31:47

Rückblick: Wölfe spielen wieder höherklassigen Handball

Freude bei allen Spielern der HSG Wolfen... in Schönebeck gelingtder Aufstieg nach dramatischen Schlussminuten – Nachwuchsarbeit weiter forcieren heißt die Devise der Verantwortlichen. Freude bei allen Spielern der HSG Wolfen... in Schönebeck gelingtder Aufstieg nach dramatischen Schlussminuten – Nachwuchsarbeit weiter forcieren heißt die Devise der Verantwortlichen.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
HSG Wolfen gelingt in Schönebeck der Aufstieg nach dramatischen Schlussminuten – Nachwuchsarbeit weiter forcieren heißt die Devise.

Wolfen (mb/ts).
Auf der Hallenuhr stand die Spielzeit bei 59:56 und von den knapp 40 mitgereisten Wolfener Handballfans hielt es keinen mehr auf den Sitzen. Leon Schöpke stand am Strafwurfpunkt und mit seinem zwölften Treffer könnte er zum 30:31 einnetzen und den Aufstieg perfekt machen. Ein Bruchteil später, war klar dass die HSG wieder in der höchsten Spielklasse des Landes angekommen war.  „Ich freue mich riesig für die Mannschaft und den Verein.“, jubelte der mitgereiste HSG-Präsident Andreas Kießler. Vor allem war es ein Ergebnis der eigenen Nachwuchsarbeit. Die Spieler haben in Wolfen seit der F-Jugend gespielt und nunmehr ihr selbstgestecktes Ziel gesteckt, den Fuhnehandball wieder in der Sachsen-Anhalt-Liga zu vertreten.

Die Ausgangslage war klar. Aufgrund der besseren Tordifferenz mussten die Wölfe ein Unentschieden erspielen um in der nächsten Saison sicher wieder im Oberhaus antreten zu können. „Auf ein Unentschieden kannst du im Handball nicht spielen, das geht vielleicht beim Fussball.“, gab Werner Mechelk, Wolfens Handball-Urgestein vor dem Spiel ein klares Ziel aus, ein Sieg. Beim 5 : 0 waren die Gäste auch auf einem optimalen Weg und Gastgeber Schönebeck geschockt. Sie fanden schwer in die Partie, trotz drei reaktivierter Spieler mit viel Erfahrung im höherklassigen Handball.

Erst ab der 15.Minute, als Wolfen Konzentrationsmängel offenbarte, gelang es den Hausherren sich langsam heranzuarbeiten. Nach den ersten 30 Minuten führten die Gäste noch mit 14 : 16. Das Schönebecks Aufholjagd nicht noch erfolgreicher war, haben die Wölfe ihrem Schlussmann Steve Lechelt zu verdanken, welcher reihenweise Einwurfchancen vereitelte. Auch in der zweiten Hälfte konnte sich Wolfen klare Vorteile verschaffen.

In der 54. Spielminute führte man 24 : 28 und eine Minute später 25 : 29. Dennoch steckte der Gastgeber nicht auf und die Wölfe luden durch Konzentrationsmängel zum Kontern ein, was die erfahrenen Schönebecker nutzten. Das 30 : 30 fiel in der letzten Spielminute und die Halle stand Kopf. Die Hausherren hatten die Chance das Spiel noch zu drehen. Aber Leon Schöpke, welcher in dieser Partie sehr viel Verantwortung übernahm, konnte seine Mannschaftkollegen mit dem verwandelten Strafwurf erlösen.

„Wenn das Feiern etwas abgeklungen ist, werden wir den Sommer nutzen, uns auf die erste Oberliga-Saison vorzubereiten.“, gibt der HSG-Präsident das Ziel aus. „Wir wollen die Mannschaft gern mit jungen Spielern aus der Region weiterentwickeln“,  so Andreas Kießler, welcher aber gleich wieder einschränkt. „Bezahlte Spieler wird es bei uns nicht geben, wir haben aus der Vergangenheit gelernt.“

Die Jugendarbeit soll auch weiter Früchte tragen. Deshalb wird das Engagement dort weiter fortgeführt. „Das der Männerhandball davon profitiert, zeigt unser Aufstieg“, lobt Andreas Kießler die Vereinsarbeit.

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