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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Büstenhalter 2.0 - die etwas andere Fotoausstellung >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 09.07.2019 um 10:39:31

Büstenhalter 2.0 - die etwas andere Fotoausstellung

Maik Fabian lässt nicht nur gern den Auslöser zucken, er liebe auch die bildliche, abstrakte Wortspielerei als Kopfnussaufgabe für Betrachter. Maik Fabian lässt nicht nur gern den Auslöser zucken, er liebe auch die bildliche, abstrakte Wortspielerei als Kopfnussaufgabe für Betrachter.
Foto: Thomas Schmidt
Die Fotoausstellung von Maik Fabian im Industrie-und Filmmuseum Wolfen ist noch bis zum 18. August zu bestaunen und dabei gilt es, so manche Kopfnuss zu knacken –ein lustiger Spaß für die ganze Familie - sehenswert.

Wolfen (WS).
Ein neuer Büstenhalter ist jetzt da. Zu sehen und zu bestaunen im Industrie- und Filmmuseum Wolfen, dazu sind einige Kopf- und Denknüsse zu knacken. Nach der sehr erfolgreichen und mit einem riesigen Besucherstrom gelungenen Ausstellung “Büstenhalter - Kaleidoskop der Wörter“ im Jahre 2014, folgt nun eine Fortsetzung.

In “Büstenhalter 2.0“ erwarten den Besucher 70 neue Bilder als Denksportaufgabe, die lustige und tiefgreifende Wortspielerei und Fotografie auf eine neue Dimension heben. Eine Ausstellung für alle, die Lust auf Rätsel, Fotografie und die Wirren der deutschen Sprache haben. Auch Schulklassen, Ferienhort und Co. sind herzlich eingeladen, um einen ganz neuen Blick auf die “coole“ deutsche Sprache zu gewinnen. Der Fotomacher und Verantwortliche für diese Wortklauberei ist der in Wolfen geborene Maik Fabian, Jahrgang 1972.

Mit dem Medium Fotografie ist Maik Fabian schon auf Grund seiner Herkunft und auch dem Umstand, dass seine Mutter in der Filmfabrik Wolfen tätig war, seit frühster Kindheit verbunden. Aufgewachsen ist er im Neubaugebiet Wolfen-Nord, in dem er auch seine Jugend erlebte Das fensterlose Bad funktionierte er regelmäßig in eine Dunkelkammer um. Ärger gab es, wenn er mal wieder Mamas Handtücher mit Fotochemie ruiniert hat.

Wie so viele Fotografen sprang Maik Fabian schnell auf den Zug der digitalen Fotografie auf, der ohne Zweifel viele positive Seiten, aber kaum noch etwas mit dem Handwerk der analogen Fotografie gemeinsam hat. In der digitalen Fotografie erwischt man sich früher oder später dabei, gedankenlos und planlos rumzuknipsen um dann doch so gut wie alles wieder zu löschen oder die Bilder im Nirvana der Festplatte verschwinden zu lassen. Zurück zu seinen Wurzeln richtete sich Maik Fabian zu Hause wieder eine Dunkelkammer ein, in der er von der Filmentwicklung bis hin zu Vergrößerungen und Edeldrucktechniken dem Handwerk frönen kann. Mit seinem handwerklichen Geschick ist zu seiner Kameraausrüstung nun noch eine selbst entworfene und gebaute Großformatkamera im Filmformat 24 x 30 cm dazugekommen.

Spezialisiert hat sich Maik Fabian auf analoge Portrait- und Aktfotografie. Auch interessante Landschaften bildet er gern ab. In der neuen Ausstellung “Büstenhalter 2.0„ ist der Besucher gefragt, den richtigen Bildtitel zu erraten. Die vielen neuen Bildideen hat Maik Fabian auf abstrakte und humorvolle Weise in Schwarz-Weiß-Fotografien dargestellt. So wird beispielsweise aus einer Flasche, die einen Schatten wirft, ein “Schattenspender“. Es handelt sich auch nicht um eine Schnecke mit Erkältung, sondern um das “Schneckentempo“. “Einzelhandel“ war auch so eine Bildidee. Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen lädt herzlich zu einer unvergesslichen und amüsanten Fotoausstellung noch bis zum 18. August 2019 ein.
 

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