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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 10.07.2019 um 16:35:21

Neuer Zörbiger Bürgermeister wünscht sich frischen Wind

Matthias Egert fühlt sich nach wenigen Stunden als Bürgermeister von Zörbig schon sichtlich  wohler und kann nach der ersten Anspannung wieder lachen... aller Anfang ist nicht einfach. Matthias Egert fühlt sich nach wenigen Stunden als Bürgermeister von Zörbig schon sichtlich wohler und kann nach der ersten Anspannung wieder lachen... aller Anfang ist nicht einfach.
Foto: Thomas Schmidt
Matthias Egert hat am 1. Juli den Rathausschlüssel in Zörbig übernommen und verschafft sich erst einmal einen Überblick für den richtigen Durchblick.

Zörbig (WS). Die Nacht des letzten Junitages ist für den neuen Zörbiger Bürgermeister Matthias Egert alles andere als eine gewöhnliche Nacht. Geprägt von zahlreichen Gedanken wälzt sich der 34-Jährige hin und her. Ein erster Tag ist immer aufregend versucht er sich zu entspannen, doch da sind wieder diese Fragen – was erwartet mich, wer erwartet mich? Kann ich den Anforderungen gerecht werden? Wie sind die Regeln, wie die ungeschriebenen?

Plötzlich ist man Bürgermeister – die Wahl wird konkret. Früh steht der Zörbiger auf, früher als an anderen Tagen, doch es ist ja ein anderer Tag, eine neue berufliche Ära beginnt. Ein kurzes Frühstück, der Sohnemann wird mit seiner Frau zum Kindergarten gebracht, man verabschiedet sich mit einem Kuss und wünscht sich gegenseitig einen schönen Tag. Gegen halb acht geht es dann Richtung Rathaus. Das liegt keine 500 Meter vom Wohnhaus entfernt, Matthias Egert geht zu Fuß, um noch einmal letzte Gedanken zu fassen und um frische Luft zu schnappen.

Dann geht die Rathaustür auf, Egert kennt diese Tür, ist als Bürger und Stadtrat von Zörbig oft über diese Schwelle geschritten, doch an diesem Tag wirkt alles so anders. Der Puls steigt. Grüße in die Amtsstuben, interessierte Blicke, in Arbeit vertiefte Mitarbeiter, ein freundliches Hallo hier, verhaltenes Gemurmel dort.

Es folgt die Schlüsselübergabe, erste Einweisungen in den PC, in Programme, Telefon, und und und. Ja und dann sitzt man da, wo kurz vorher der Amtsvorgänger gesessen hat. Die Sekretärin fragt kurze Zeit später, ob man mit frühstücken kommen wolle. Natürlich denkt sich das neue Stadtoberhaupt – man ist ja der „Neue“. Und auch im Frühstücksraum Regeln, die auf Nachfragen hin doch eine gewisse Erheiterung auslösen. Aber auch das erste Mal ein Gespräch, ein Lachen, beide Seiten nähern sich an.
Zurück im Büro wird erstmal gestöbert. Es liegen noch offene Sachen da, man liest, dann steht plötzlich Stadträtin Adelheid Reiche in der Tür, kurz darauf Stadtrat Helmut Dorn mit einer Blume zur wohlwollenden Pflege und sogar der Landrat Uwe Schulze kommt auf ein kurzes Gespräch und für Glückwünsche vorbei.

Zehn Uhr ist eine Mitgliederversammlung der Verwaltung angesetzt. Matthias Egert stellt sich vor, nennt seine Vorstellungen zum gemeinsamen Arbeiten für die nächsten sieben Jahre und er hofft, in dem vor ihm sitzenden Verwaltungsteam die Menschen zu sehen, mit denen er möglichst viele Ideen sammeln und umsetzen kann.

Es ist für beide Seiten etwas Neues. Denn es ist nicht nur für den neuen Bürgermeister eine neue Aufgabe, auch für die Mitarbeiter es ein neuer Vorgesetzter. Nach einer kurzen Ansprache gehen alle zurück ans Tageswerk. Der Tag geht ähnlich weiter. Gespräche mit der Verwaltung, mit Bürgern, Gratulationen, und zwischendrin immer ein wenig Einlesen in all das, was schon auf dem Schreibtisch liegt.

Das erste Mal Post bearbeiten, die ersten Unterschriften als Bürgermeister leisten – die Welt dreht sich eben und wartet nicht, bis man sich bereit fühlt. Am Abend dann die erste konstituierende Sitzung für die nächsten zwei Wochen, an denen dann immer mindestens eine jeden Abend sein wird. Wieder eine Premiere für Egert – zu Beginn leitet der Bürgermeister die Ortschaftsratssitzung. Durch gute Unterstützung der Verwaltung jedoch mit nur wenigen Problemen. Am Abend kommt Matthias Egert vom ersten Amtstag nach Hause, nach ungefähr 12 Stunden Arbeit. Müde, jedoch glücklich, der Bürgermeister der Zörbiger Bürger zu sein.

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