Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Bitteres aus Bitterfeld – Umweltbewegung in der DDR >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 16.08.2019 um 07:54:56

Bitteres aus Bitterfeld – Umweltbewegung in der DDR

Giftige Dämpfe steigen aus dem Silbersee südlich von Wolfen auf, Vegetation rund um den See ist nicht vorhanden und es riecht nach faulen Eiern. Giftige Dämpfe steigen aus dem Silbersee südlich von Wolfen auf, Vegetation rund um den See ist nicht vorhanden und es riecht nach faulen Eiern.
Foto: IFM Archiv Galerie (1 Bild)
Eine Filmvorführung und ein Podiumsgespräch aus bitteren Bitterfelder Zeiten und wie damit umgegangen wurde.

Wolfen (WS).
Giftige Dämpfe steigen aus dem Silbersee südlich von Wolfen auf. Vegetation rund um den See ist nicht vorhanden, in der Luft liegt ein Geruch, der an verfaulte Eier erinnert. Bitterfeld-Wolfen galt einst als die dreckigste Stadt Europas.
Im Jahr 1988 gelang es einer Gruppe von DDR-Umweltaktivisten mit der Hilfe eines Filmteams aus Westdeutschland die Umweltverschmutzung rund um Bitterfeld überregional bekanntzumachen.

Die von ihnen produzierte Dokumentation „Bitteres aus Bitterfeld“ zeigte die Umweltschäden, die durch die Entsorgung der Abwässer, Schlämme und Abfälle der Filmfabrik Wolfen im sogenannten Silbersee entstanden sind. Der Silbersee, der eigentlich Grube Johannes heißt, wurde damit zu einem Symbol für die Umweltverschmutzung in der DDR.

Am 20. August soll der Dokumentarfilm „Bitteres aus Bitterfeld“ im Industrie- und Filmmuseum Wolfen gezeigt werden, um im Anschluss daran die Möglichkeiten und Grenzen der Umweltbewegung in der DDR zu besprechen. Auf dem Podium diskutieren dabei der ehemalige DDR-Umweltaktivist, Dr. Carlo Jordan, die Journalistin und Mitproduzentin des Films „Bitteres aus Bitterfeld“, Margit Miosga, der Staatssekretär im Umweltministerium, Klaus Rehda, und der Theologe Prof. Axel Noack, der von 1985 bis 1997 Pfarrer in Wolfen war.

Es sollen unter anderem Fragen zu der Entstehung des nicht ganz ungefährlich produzierten Films „Bitteres aus Bitterfeld“ beantwortet werden und es wird reflektiert, inwieweit die Umweltschäden bis heute in Bitterfeld-Wolfen behoben werden konnten. Moderiert wird der Abend von dem MDR-Journalisten Uli Wittstock. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Vor 100 Jahren in Dessau – Junkers F 13 im „Höhenrausch“ Vor 100 Jahren in Dessau –  Junkers F 13 im „Höhenrausch“ „Wellblech“ fliegt  Weltrekord  ...
Anzeige
Trauerportal
Unplugged-Konzert in Mößlitz Unplugged-Konzert in Mößlitz Die legendäre Zörbiger Kultband "Prokyon A" spielt nach 2018 wieder OpenAir. Handgemachte Musik aus den 60er, 70er und 80er Jahre zur...
Anzeige
90 Jahre Wassersportclub Friedersdorf 90 Jahre Wassersportclub Friedersdorf Am Samstag wird ganz groß das Jubiläum beim WSC in Friedersdorf auf dem Vereinsgelände gefeiert. ...
Anzeige
Sag Ja!