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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > BSW Sixers schlagen Oldenburg TB mit 84 : 68 >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 23.10.2019 um 12:49:33

BSW Sixers schlagen Oldenburg TB mit 84 : 68

Die BSW Sixers haben über den Kampf zurück in die Erfolgsspur gefunden und siegen am Ende verdient, auch weil die Oldenburger den Faden verloren haben.  Die BSW Sixers haben über den Kampf zurück in die Erfolgsspur gefunden und siegen am Ende verdient, auch weil die Oldenburger den Faden verloren haben.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
In der ersten Halbzeit geschlafen und in der Zweiten wie entfesselt – Sixers sind jetzt sogar Tabellenführer...

Sandersdorf (mh).
Vor dem Anpfiff war für die Fans der Sixers in der gut gefüllten Halle die Welt in Ordnung: Luka Petkovic und Ferdinand Zylka, die im letzten Spiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Bochum fehlten, saßen wieder auf der Bank.
Luka stand dann auch in der Startingfive, während Ferdinand wegen Problemen im Sprunggelenk nicht zum Einsatz kam. Der Sprungball ging an die Gäste, die ersten Punkte aber markierte Luka Petkovic für die Sixers.

Was folgte war ein munteres Spiel beider Teams mit guter Defense und schnellen Abschlüssen. Die Gäste aus Schleswig - Holstein aber recht bald mit den durchdachteren Aktionen und mehr Glück im Abschluss. Aus der Sixersführung vom Anfang wurde so nicht überraschend nach viereinhalb Minuten ein 13 : 11 für die Gäste. Die Sixers fanden einfach kein Rezept gegen die Baskets Juniors, die besonders den freien Mann für erfolgreiche Dreier fanden. Mit 18:22 ging das erste Viertel an die Gäste und auch in den zweiten 10 Minuten änderte sich im Spielverlauf wenig.

Die Sixers kämpften aufopferungsvoll, aber hatten sie Gleichstand oder kurzzeitig auch die Führung erarbeitet, konterten die Gäste zumeist sofort im Gegenzug und brachten sich wieder in Vorhand. Hendrik Drescher zeigte auf Oldenburger Seite, warum er zu den hoffnungsvollen deutschen Centertalenten gehört und bei den Dreiern ging die Runde klar zunächst an Oldenburg (Oldenburg traf sieben von 15 Versuchen, die Sixers nur drei ihrer 12 Versuche). Mit 40 : 36 für die Gäste ging es in die Halbzeitpause.

Die Meinung der Sixerfans ziemlich eindeutig: "Oldenburg ist bissiger in der Defense und zwingt uns zu überhasteten Abschlüssen!" Welche Worte kann Headcoach Sebastian Ludwig für sein Team finden, um das Ruder herumzureißen? Ludwig nach der Ehrenrunde: "Ich habe den Jungs gesagt, dass wir zwanzig Minuten verschlafen haben und endlich mehr Druck machen müssen..."

Die Botschaft kam beim Team an, und wie sie ankam! Oldenburg legte zwar zu Beginn des dritten Viertels erneut einen erfolgreichen Dreier auf, dann aber war Petkovictime! Drei Dreier warf der Kapitän hintereinander und weil auch Marco Rahn aus der Distanz erfolgreich war, glichen die Sixers nach fünf Minuten zum 50 : 50 aus. Zwar konnte Oldenburg noch einmal in Führung gehen, aber der Sand im Getriebe der Norddeutschen war spürbar. Aus der Distanz kamen die Würfe immer seltener in den Korb und die Defense der Sixers ließ immer weniger Raum für direkte Abschlüsse aus der Zone. Mit 20:11 ging das dritte Viertel an die Sixers, die drauf und dran waren, das Spiel zu drehen.

56:51 stand es mit Beginn des letzten Spielabschnitts. Die Sixers kombinierten und trafen fast nach Belieben von außen sowie direkt unterm Korb. Nach einem 22 : 5-Lauf lagen die Gastgeber drei Minuten vor dem Ende mit 22 Punkten 78 : 55 vorn. Headcoach Ludwig hatte da schon längst Luka Petkovic und Justin Smith Bankpause verordnet. Aber aus der jungen Garde sorgten besonders Marko Krstanovic und Marco Rahn dafür, dass nichts mehr anbrannte. Der Rest war Klatschen und Freude in der Halle, in der, angefeuert von den Crazys, es schon längst niemanden mehr auf der Bank hielt! Gratulation Sixers: Heimweste souverän Weiß gehalten.

Punkte für die Sixers: Petkovic 19 (5 Dreier), Rahn 19 (4 Dreier), Krstanovic 15, Smith 10, Okao 7, Jelic 7, Radestock 4, Winterstein 3.

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