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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Volkstrauertag: Gedenken der Opfer als Mahnung >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 14.11.2019 um 09:57:36

Volkstrauertag: Gedenken der Opfer als Mahnung

Volkstrauertag gedenken viele Angehörige und Menschen an die Millionen Toten beider Weltkriege und des Nationalsozialismus sowie des Terrors. Volkstrauertag gedenken viele Angehörige und Menschen an die Millionen Toten beider Weltkriege und des Nationalsozialismus sowie des Terrors.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)

Am Volkstrauertag wird jährlich der „Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“ gedacht. Neben dem Totensonntag ist der Volkstrauertag ein Tag des stillen Gedenkens.

Region (ts.)
Der Volkstrauertag gehört nicht zu den kirchlichen, sondern zu den vom Staat eingeführten Gedenktagen. Bei diesem Feiertag handelt es sich um einen konfessionsübergreifenden Gedenktag, den man sowohl als Katholik als auch als Protestant oder konfessionsloser Mensch begehen kann. Er ist allerdings kein gesetzlicher Feiertag, Geschäfte dürfen daher geöffnet sein.

Wann wird der Volkstrauertag gefeiert?
Der Volkstrauertag wird immer im November gefeiert. Ein festgelegtes Datum für diesen Tag existiert allerdings nicht, jedoch fällt der Gedenktag stets auf den Sonntag zwei Wochen vor dem ersten Adventssonntag, 2019 ist das der 17. November. Es handelt sich beim Volkstrauertag um einen so genannten „stillen“ Feiertag, der besonderen Schutz durch die verschiedenen Feiertagsgesetze genießt; diese können zwischen einzelnen Bundesländern variieren. Häufig sind themenfremde Veranstaltungen zur Unterhaltung, zum Beispiel musikalische Darbietungen in einem Schankbetrieb, an diesem Tag untersagt.

Seit wann wird der Volkstrauertag gefeiert?
Eingeführt wurde der Volkstrauertag am 28. Februar 1926 als Gedenktag der gefallenen Soldaten im Ersten Weltkrieg, nachdem bereits im Jahr 1919 ein entsprechender Vorschlag ausgesprochen worden war. Die Einführung des Volkstrauertages wurde vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge initiiert und auf den fünften Sonntag vor Ostern festgelegt. Die Nationalsozialisten änderten ab 1935 diese ursprüngliche Widmung, so dass während dieser Zeit nicht mehr das Gedenken der Toten im Zentrum des Feiertages stand, sondern die Heldenverehrung. Als „Heldengedenktag“ deklariert, verlor der Volkstrauertag so seine ursprüngliche Bedeutung. Zwischen 1945 und 1947 wurde der Feiertag überhaupt nicht begangen. Nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1948 wieder eingeführt, wird der Volkstrauertag seit dem Jahr 1952 immer zwei Wochen vor dem ersten Adventssonntag gefeiert. Dieses Datum wurde bewusst gewählt, um zum einen den Volkstrauertag von dem alten Heldengedenktag zeitlich abzugrenzen, zum anderen jedoch auch, weil in dieser Zeit im Kirchenjahr die Themen Tod, Gedenken und Ewigkeit dominieren. Heute gedenkt man an diesem Tag aller Gefallenen und Opfer von Gewaltverbrechen aller Nationen.

Wie wird der Volkstrauertag gefeiert?
Alle Menschen sind an diesem Tag eingeladen, innezuhalten und sich an die Verstorbenen zu erinnern, insbesondere an die im Krieg Gefallenen und an Gewaltopfer. Der Gedenktag stellt zudem eine Warnung vor Gewaltherrschaft dar.

Der Volkstrauertag in der Region
Bitterfeld:
Anlässlich des Volkstrauertages führt die Stadt Bitterfeld-Wolfen am 17. November, um 10:00 Uhr, an der Ehrenmalanlage auf dem Friedhof in Bitterfeld, Friedensstraße 45, eine Kranzniederlegung durch.

Großzöberitz:
In Zörbig findet eine Gedenkfeier am Sonntag, den 17. November, 10:00 Uhr, in der Kirche in Großzöberitz statt, anschließend gibt es ein gemütliches Beisammensein.

Glebitzsch:
In Sandersdorf-Brehna findet eine Kranzniederlegung am Sonntag, den 17. November, 10:00 Uhr, auf dem Friedhof Glebitzsch 
statt.

Roitzsch:
Auch am Sonntag, den 17. November, 11:00 Uhr, findet die traditionelle Gedenkfeier am Denkmal in Roitzsch mit einer Kranzniederlegung und einem anschließenden Beisammensein im „Haus am Park“ statt.


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