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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 08.01.2020 um 11:50:33

Bitterfelds Neujahrsbaby heißt Lucie

Das erste Baby im Bitterfelder Klinikum 2020 heißt Lucie Lemorski und Marta hält stolz ihr Schwesterchen im Arm. Lucie wog nach der Geburt 3.785g und war 50cm groß.	Das erste Baby im Bitterfelder Klinikum 2020 heißt Lucie Lemorski und Marta hält stolz ihr Schwesterchen im Arm. Lucie wog nach der Geburt 3.785g und war 50cm groß.
Foto: Thomas Schmidt

Lucie Lamorski heißt das erste neugeborene Baby im Altkreis Bitterfeld. Geboren am 1. Januar gegen 16:32 Uhr. Maike und Christoph Lamorski sind zum zweiten Mal glückliche Eltern.

Bitterfeld (ts).
Das erste Baby was im Bitterfelder Klinikum 2020 im Kreißsaal des Gesundheitszentrums geboren ist, heißt Lucie Lamorski. Lucie wog nach ihrer Geburt 3.785g und war zum Zeitpunkt 50cm groß. Mama Maike Lamorski ist noch einige Minuten nach der Geburt angespannt und gezeichnet von der Anstrengung. „Ich dachte das es bei der zweiten Geburt leichter wird, ich konnte mich an die erste Geburt vor vier Jahren gar nicht mehr erinnern“, so die doch sichtbar erleichterte und glückliche Mutter. Auch ihr Mann Christoph ist erleichtert. „Ich bin bei der Geburt dabei gewesen und habe versucht Ruhe auszustrahlen, doch innerlich bin ich schon sehr aufgeregt gewesen“, so der Holzweißiger mit einem Lächeln im Gesicht.

Dennoch sprechen die Hebamme Inga Gröschel und Gastarzt Dr. Alexandru-Petrisor Sapatoru von einer guten bis normalen Geburt. „Es hat sich eine Weile hingezogen, doch alles im absolut grünen Bereich", so Hebamme Inga Gröschel. Auch der Gastarzt Dr. Sapatoru aus Rumänien ist sehr zufrieden. „Ich bin froh dass alles gut gelaufen und auch vorbei ist, es ist schon anstrengend… doch unser Glück ist ein kleiner Wonneproppen“, lächelt die 38-Jährige. Mit ihr freut sich nicht nur der stolze Vater, sondern auch Schwester Marta (4) über den Familienzuwachs.

Der eigentlich errechnete Geburtstermin ist der 2. Januar und somit kann man durchaus von einer vorausberechneten Punktladung sprechen. Den Silvesterabend feiert die Familie zuhause ohne Anzeichen von Wehen und um Mitternacht stößt die noch 3-köpfige Familie auf das neue Jahr an. Auch der Neujahrsnacht verläuft relativ ruhig und ohne Vorkommnisse. Das ändert sich am ersten frühen Morgen des neuen Jahres.

Gegen halb acht wacht die gelernte Krankenschwester auf und bemerkt dass wohl irgendetwas im Gange ist und die Wehen eingesetzt haben. „Ich habe mich erst einmal versucht zu konzentrieren, dann meinen Mann geweckt und dann sind wir Richtung Gesundheitszentrum gefahren", berichtet die Holzweißigerin noch etwas aufgeregt. „Doch mein Mann hat die nötige Ruhe ausgestrahlt und wir sind dann gleich ins los in Richtung Kreißsaal, dort wurde erst mal untersucht", erinnert sich Maike Lamorski.

Die diensthabende Hebamme Roma Bänder schreibt ein CTG, ein Wehenschreiber, dieser wird als Überwachung der Herzfrequenz des Kindes und der Wehentätigkeit eingesetzt, so das übliche Prozedere. Marta hat dafür kein Gehör, die Vierjährige hält stolz Schwesterchen Lucie im Arm und schwärmt dabei von ihren Weihnachtsgeschenken wie dem neuen Puppenwagen, dem Keyboard und der Gitarre. Einen Wagen holen die Lamorskis am Samstag auch und dann wollen die vier Holzweißiger erst einmal einen ausgedehnten Spaziergang unternehmen und runter kommen.

Was das Klinikum gegen die sinkenden Geburtszahlen tun möchte hört sich einfach an, die Zahlen wieder nach oben entwickeln. Das ist zumindest die Theorie von Dr. med. Hans-Joachim Kluger, dem hauptamtlichen Ärztlichen Direktor des Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen. Was die Geburtsstatistik des Klinikums 2019 ausweist, das sind 425 Kinder, die 2019 in Bitterfeld zur Welt kamen.

24 weniger als ein Jahr zuvor. Allerdings kamen alleine im Zeitraum vom 27. bis 31. Dezember zehn Kinder auf die Welt und mit drei Geburten sticht da der Silvestertag heraus. Mit 219 Jungen (220 in 2018) und 206 Mädchen (229 in 2018) sind im vergangenen Jahr mehr Jungen als Mädchen in Bitterfeld zur Welt gekommen. Zwei Zwillingsgeburten weißt das Klinikum zudem aus. Im Frühlingsmonat April kamen mit 41 Geburten die meisten Kinder zur Welt, dicht gefolgt vom Dezember mit 40 Neugeborenen. Bei den Namen machen Ema, Emily und Marie das Rennen bei der Bitterfelder Mädchenstatistik und bei den Jungen sind es laut den Klinikbüchern Emil, Luis und Henry.


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