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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Ein „herzliche“ Herzensangelegenheit >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 12.02.2020 um 16:18:26

Ein „herzliche“ Herzensangelegenheit

Norman Schaaf, Joachim Wormuth und Anwar Hanna betrachten das Herzkatheterlabor mit Hybridsaal auf der Illustration. Norman Schaaf, Joachim Wormuth und Anwar Hanna betrachten das Herzkatheterlabor mit Hybridsaal auf der Illustration.
Foto: Thomas Schmidt
Baustart des Herzkatheterlabor mit Hybridsaal im Bitterfelder Gesundheitszentrum… das bedeutet eine Großinvestition und die wird viele Leben retten...

Bitterfeld (ts/gh
). Moderne Technik mit einer schnelleren Zugriffsrate, hochauflösende Bilder und die Möglichkeiten Menschenleben zu retten sowie um Amputationen zu vermeiden. Neben dem technischen Fortschritt bedeutet die Erweiterung, das jährlich ein Viertel mehr Behandlungen als die bisherigen 2.000 Behandlungen durchgeführt werden können, wie das Team um Chefkardiologe Anwar Hanna einschätzt. Das alles verspricht sich das Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen vom neuen Herzkatheterlabor mit Hybridsaal. 

Im Zentrum für Innere Medizin, zu dem die Medizinische Klinik I, II und III  mit 16 Ärzten gehören, werden jährlich rund 10.000 Patienten untersucht und betreut, hinzukommen rund 4.000, die ambulant versorgt werden. Etwa 4.000 Untersuchungen und Behandlungen werden mit Herz- und Gefäßerkrankungen durchgeführt und behandelt.  „Die Bauphase läuft bisher planmäßig“, bestätigt Norman Schaaf. Der Geschäftsführer des Gesundheitszentrums ist froh, dass nach dem langen Bangen um die Finanzierung jetzt auf einer Fläche von rund 120 m² die Vorarbeiten für den Einbau eines innovativen Herzkatheterlabors (HKL) zügig vorangehen.

Rund zehn Bauarbeiter sind momentan täglich vor Ort. Wände werden durchbrochen, Schutt abtransportiert, Leitungen verlegt. „Ganz ohne Lärm- und Staubbelästigungen lässt sich so eine Großbaustelle nicht realisieren. Aber das Ziel rückt in Sicht. In wenigen Monaten wird hier ein Herzkatheterlabor/Hybridsaal der neuesten Generation stehen“, weckt Projektleiter Dr. Joachim Wormuth die Vorfreude auf die Fertigstellung.

Herzenswunsch nimmt Form an
Auf dem Bauschild neben dem Ort des Geschehens können Mitarbeiter und Patienten bereits ein Bild der neuen Anlage sehen. Futuristisch wirkt das künftige Herzkatheterlabor, das mehr einem speziellen Operationsbereich als „nur“ einer Röntgenanlage entsprechen wird. Jeder darin zur Untersuchung kommende Patient gelangt dann über eine Schleuse in den HKL-Bereich. Hohe Hygienestandards gilt es zu erfüllen. Das erfordert auch Bauarbeiten an der Lüftung. „Wenn die Anlage in Betrieb geht, werden wir damit neue, komplexe Eingriffe sogar in Zusammenarbeit mit den Gefäßchirurgen und Herzchirurgen realisieren können“, gibt Chefarzt Anwar Hanna einen Ausblick.

Für den Leiter der Medizinischen Klinik I des Zentrums für Innere Medizin der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen erfüllt sich mit dem neuen Katheterlabor ein Herzenswunsch. Das gesamte HKL-Team fiebert der Inbetriebnahme entgegen. Denn sie bedeutet wesentlich mehr und qualitativ anspruchsvollere Versorgungsmöglichkeiten für alle Herzpatienten.
Geplant ist die Inbetriebnahme des neuen HKL für Ende Mai 2020.

Bis dahin müssen Arbeiter aus rund zehn Gewerken noch viel schaffen. „Vom Gerüstbauer über den Fußbodenleger bis zum Trockenbauexperten ist alles dabei“, sagt Dr. Wormuth und schätzt sehr, dass die beauftragte Firma Philips auf regionale Baufirmen setzt.

So kommen die beteiligten Baufirmen mehrheitlich aus Sachsen-Anhalt und einige auch direkt aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Das neue Herzkatheterlabor entsteht übrigens auf einer Fläche, die direkt an das jetzige und weiterhin laufende HKL angrenzt.. Da die 120 m² früher zu einem Stations- und Flurbereich gehörten, müssen die alten Strukturen wie Sanitäranlagen rück- und umgebaut werden. Das jetzige HKL ist seit 2008 in Betrieb und wird für weitere Untersuchungen genutzt.

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