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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 24.03.2020 um 14:12:27

Warum der neue Song des Musikers Frank „Hardy“ Wedler gerade jetzt beachtenswert ist: „Helden wie wir, die kommen da durch“


Foto: Frank Schmidtke
Von Frank Schmidtke

Gerade jetzt sind wir dringend auf „Helden das Alltags“ angewiesen.

Roßlau (fs). „Helden wie wir, die kommen da durch“ lässt der Musiker Frank Wedler, den Freunde und Bekannte nur als „Hardy“ kennen, in einer Videobotschaft auf Facebook verlautbaren und macht damit allen Mut, sich vom aktuellen Geschehen rund um das Corona-Virus nicht beirren zu lassen.
Der Dessau-Roßlauer Musiker ist spätestens seit Sommer letzten Jahres, als ihm mit seiner Single „Im Osten geboren“ ein echter Ohrwurm gelang, auch überregional kein Unbekannter mehr.
Das Video dazu wurde auf YouTube fast eine dreiviertel Million Mal aufgerufen, hat hunderte Kommentare erhalten und avanciert inzwischen schon zur neuen Ost-Hymne.

Fortsetzung geplant

Nicht weniger als 31 Titel von Ostrock-Klassikern hatte „Hardy“ im Songtext verarbeitet.
Ungefähr doppelt so viele hätte er gern untergebracht und ihnen so ein musikalisches Denkmal gesetzt. Deshalb soll es für „Im Osten geboren“ auch bald auch eine Fortsetzung geben. „Die Rohfassung steht schon“, so der Musiker.

Eine „Triebfeder“ für Frank „Hardy“ Wedler einen Song wie „Im Osten geboren“ zu machen, war auch die Tatsache, dass bei vielen Leuten in den alten Bundesländern immer noch das Klischee vom Osten als „Dunkeldeutschland“ in den Köpfen herumgeistert, was natürlich auch dem Umstand zu „verdanken“ ist, dass von manchen Medien ein ziemlich undifferenziertes Bild vom Osten weitervermittelt wird. Der Musiker will dem mit breiter Brust und Selbstvertrauen entgegentreten.

„Wir sind diejenigen, die die Wende herbeigeführt und sich was getraut haben. Aber auch vorher wurde im Osten gelebt, geliebt und gelacht und das nicht zu knapp – und es wurde hervorragende Musik gemacht“, sagt der 54jährige.

Mit Band und auch solo als „Hardy und Heroes“ ist Frank Wedler unterwegs, wobei der Name beziehungsweise das Projekt dann auch zweierlei Bedeutung hat. Einmal sind mit „Heroes“ die Bandkollegen gemeint, andererseits die musikalischen Vorbilder, die sozusagen immer dabei sind, weil man von ihnen stark beeinflusst wurde. 

Viele dieser „Heroes“ hat Frank Wedler in „Im Osten geboren“ verewigt, aber es gab da ja auch die „West-Heroes“ welche für „Hardy“ insbesondere Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen darstellten. Diesen huldigt der Roßlauer allein oder gemeinsam mit seinen Musikerkollegen seit Jahren in Tribute-Shows als „Lindenhagen“.

Kulturbotschafter des Ostens

Sozusagen als „Kulturbotschafter des Ostens“ ist er dabei auch fernab der Stadt an Elbe und Mulde unterwegs. Ins niedersächsische Städtchen Syke bei Bremen wurde er zum Beispiel zu einer Ausstellung über die Alltagskultur der DDR eingeladen und begeisterte dort mit seinem Programm auch ein Publikum, das zum großen Teil mit den Ost-Hits keinerlei Jugenderinnerungen verbindet.

„Ich habe denen da erzählt, wie es bei uns so war und die waren hin und weg. Das kam richtig gut an bei den Leuten und hat mich natürlich mächtig gefreut“, so Wedler.

Fragt man „Hardy“, welcher Musikrichtung er sich zugehörig fühlt, bekommt man zur Antwort: „Bock„n Roll“. „Ich will mich nicht selbst in irgendwelche „Stil-Schubladen„ stecken und mache einfach, das was mir gefällt, worauf ich Bock habe. Das kann sehr unterschiedlich sein, wichtig ist mir aber, dass der Humor nie zu kurz kommt.“

Vor ein paar Wochen hat Frank Wedler nun seinen neuen Song „Für dich da“ herausgebracht.
Er besingt darin „Helden wie wir, Leute, wie du und ich mit Ecken und Kanten“.
Es ist eine Hommage an all die ehren- und hauptamtlichen Helfer bei der Feuerwehr, dem DRK und anderswo. „Wir alle müssen den Alltag meistern und jeder macht dann und wann was richtig.
Es ist heutzutage doch schon „ne kleine Heldentat, wenn man einfach hilft, ohne helfen zu müssen“, ist „Hardy“ Wedler überzeugt.

Beim Erscheinen des Songs konnte er noch nicht ahnen, wie aktuell dessen Inhalt bald sein würde, denn gerade in Zeiten wie diesen wird plötzlich klar, wie dringend wir alle auf die „Helden des Alltags“ angewiesen sind.

Ostrock vs. Virus

Ganz taufrisch ist übrigens ein Video, das Frank „Hardy“ Wedler vor einigen Tagen auf YouTube eingestellt hat. Es ist eine Persiflage auf das Corona-Virus zur Musik des Ostrock-Klassikers „Zeit, die nie vergeht“ von der Gruppe „Perl“. Darin wird zum Schluss die Botschaft eingeblendet: „Vielleicht ja auch ´ne Chance, für mehr Verständnis, mehr Respekt, zum Beispiel vor denen, die gerade jetzt „für dich da“ sind“.

Ein von Frank Wedler und seiner Band „Hardy und Heroes“ eingespieltes Album soll im Spätsommer dieses Jahres veröffentlicht werden.

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