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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Prestigeobjekt Musik-Galerie an der Goitzsche wird teuer >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 02.06.2020 um 19:28:09

Prestigeobjekt Musik-Galerie an der Goitzsche wird teuer

Bauleiter Dirk Valentin erklärt die Schwierigkeiten bei der Sanierung des Prestigeobjektes Musik-Galerie Bauleiter Dirk Valentin erklärt die Schwierigkeiten bei der Sanierung des Prestigeobjektes Musik-Galerie
Foto: Thomas Schmidt Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Knapp 6 Millionen Euro fließen in diesen Gebäudekomplex. Millioneninvestitionen und kein Bauende in Sicht, zudem macht die alte Statik Probleme.

Bitterfeld (ts).
Kunst und Kultur werden in Bitterfeld-Wolfen großgeschrieben und ein Haus steht besonders für diese beiden Begrifflichkeiten.  Das altehrwürdige Haus, die „Musik-Galerie an der Goitzsche“, wird  gerade grundlegend saniert und das hat seinen Preis. Insgesamt knapp 6 Millionen Euro fließen in den Gebäudekomplex, in dem die Musikschule und die Galerie am Ratswall normalerweise untergebracht sind. Von außen sieht man außer ein Gerüst und einen Bauzaun nicht, was sich im Gebäudeinneren so abspielt. Betritt man die Baustelle, zeigt sich ein ganz anderes Bild.

Wände sind rausgerissen und Decken werden aufwändig abgestützt... quasi steht im Inneren kein Stein mehr auf dem anderen. So tauchen nach kurzer Zeit auch die ersten Probleme auf, wie Bauleiter Dirk Valentin erläutert. Die Decken erweisen sich als nicht tragfähig und somit muss weiter Geld zugeschossen werden, um den neuen Deckenaufbau zu stabilisieren. Das kostet zusätzlich noch mal fast 700.000 Euro. Zudem müssen Betonringe als zusätzliche Stützelemente im Keller verbaut werden, diese sollen die neuen Decken mit ihren zukünftigen Lasten tragen.

Weil das Grundwasser zusätzliche Probleme bereitet, muss Wasser ständig abgepumpt werden. Ein weiterer Knackpunkt ist das denkmalgeschützte Haus selber. Hier soll so viel als möglich erhalten werden. Fenster, Türen, Fußböden oder Treppenelemente müssen daher zusätzlich geschützt oder wieder verbaut, im Originalzustand erhalten werden. Nochmal obendrauf kommt die Phase der Corona-Pandemie, auch diese erweist sich als Problem, zumindest was die Fertigstellung der Sanierung anbetrifft, denn auch auf der Baustelle gelten Abstandsregeln und weitere Sicherheitsmaßnahmen verzögern den Bauablauf erheblich. Ob die Fertigstellung 2021 gelingt, lässt Landrat Uwe Schulze offen.

Optimistisch meint er: „Wir haben die Musikschulen in Zerbst und Köthen hinbekommen, also werden wir auch Bitterfeld umsetzen“. Das 1902 von Albert Richter erbaute Wohn- und  Geschäftshaus war viele Jahre lang Wohnhaus, Kolonialwarenhandel und Kaffeerösterei... neben der Musikschule und der Galerie ist dort nach der Wende Gastronomie angesagt gewesen. Zuletzt war dort vor ein paar Jahren das „Goitzschestübchen“ heimisch. Jetzt hoffen alle Beteiligten, dass die Fertigstellung 2021 zur Kunst- und Kulturpilgerstätte doch gelingt.

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