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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Night of Light in Bitterfeld-Wolfen >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 01.07.2020 um 15:35:24

Night of Light in Bitterfeld-Wolfen

Maik Schulze, Frank Peters, Marko Roye und Ingo Petruschka machen vor dem Städtischen Kulturhaus in Wolfen auf ihre prekäre Situation aufmerksam. Maik Schulze, Frank Peters, Marko Roye und Ingo Petruschka machen vor dem Städtischen Kulturhaus in Wolfen auf ihre prekäre Situation aufmerksam.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Es war ein Zeichen: Alarmstufe Rot für Eventbranche soll die Politik wachrütteln und aufmerksam machen... viele stehen vor dem Aus.

Bitterfeld-Wolfen (ts).
Mit der bundesweiten Aktion „Night of Light“ hat die Veranstaltungsbranche vor einigen Tagen ein Schlaglicht auf ihre finanzielle Notlage durch die Corona-Krise geworfen. Für viele Eventunternehmen heißt es Alarmstufe Rot. Auch in der Region Bitterfeld beteiligten sich Veranstalter und Eventfirmen und wie in der Region erstrahlten im ganzen Land hunderte Gebäude in rotem Licht.

So leuchteten etwa das Bitterfelder Rathaus, die Stadtwerke in Wolfen, die Eventkirche in Renneritz und das Städtische Kulturhaus in Wolfen. Vor letzterem waren für die Aktion Night of Light in der Region Maik Schulze, Frank Peters, Marko Roye und Ingo Petruschka vor Ort. Ziel ist es, mit der Politik im Rahmen eines Branchendialogs ins Gespräch darüber zu kommen, wie die milliardenschwere, extrem heterogene Branche der Veranstaltungswirtschaft vor einer massiven Insolvenzwelle gerettet werden und der Erhalt von bundesweit mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen gesichert werden kann.

Die Aktion richtet sich an die breite Öffentlichkeit, um auf die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. Für Marko Roye ist es wichtig ein Zeichen zu setzen. „Wir haben seit über drei Monaten keine Aufträge mehr. Die Lage ist nicht nur ernst, sondern viele von uns sind in ihrer Existenz bedroht“, so der Musiker und Entertainer.

Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT) analysiert die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltungsbranche und beziffert den jährlichen Umsatz in Deutschland auf 130 Milliarden Euro. Damit gehöre diese Branche zu den wichtigsten Arbeitgebern. Ingo Petruschka meint: „Wir wollen wieder loslegen und nicht alleine auf Unterstützung angewiesen sein.

Wir sind Veranstalter mit Herzblut“. Die „Alarmstufe Rot“ sei erreicht, viele selbstständige Veranstalter, Künstler oder Bühnenbauer würden finanziell keine 100 Tage mehr überleben, so die Organisatoren der „Nacht des Lichts“.

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