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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Ein Paradies zwischen zwei Ozeanen >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 07.07.2020 um 19:33:03

Ein Paradies zwischen zwei Ozeanen

Barbara Hartung zeigt die Natur von Costa Rica, dem Land zwischen zwei Ozeanen auf eine ökologische Art und Weise, mit dem Kanu und das gleitet langsam auf dem Seitenarm des Tortuguero durch den Regenwald, denn nur so lassen sich die zahlreichen Tierarten beobachten. Barbara Hartung zeigt die Natur von Costa Rica, dem Land zwischen zwei Ozeanen auf eine ökologische Art und Weise, mit dem Kanu und das gleitet langsam auf dem Seitenarm des Tortuguero durch den Regenwald, denn nur so lassen sich die zahlreichen Tierarten beobachten.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder)
Costa Rica: Eine Frau, ein unglaubliches Land und jede Menge Natur pur. Der Wochenspiegel lässt sich von Reisen mit Erlebnissen und Anekdoten erzählen... hier wollen wir die Reiselust wieder wecken. Barbara Hartung ist eine (Reise)Auswanderin mit dem Paradies vor Augen, jeden Morgen, jeden Tag, 365 Tage im Jahr…

Costa Rica ist eingeschlossen zwischen dem Pazifik und dem karibischen Meer. Die beiden Ozeane sind 320 Kilometer voneinander entfernt. Die Vielfalt der Landschaften und dem Mikroklima, die man an einem einzigen Tag genießen kann, macht dieses Land zu einem wahren Urlaubsparadies. Costa Rica steht für Vielfalt, nicht nur dass das Land eine enorme Tier- und Pflanzenvielfalt beherbergt, es besticht ebenso durch eine Vielfalt an Landschaften, Ökosystemen und möglichen Aktivitäten.
Die Reise von einem Ort zum nächsten ist wie die Reise in ein anderes Land. Vulkane, unterschiedliche Regenwälder, Trockenwälder, Mangroven, Strände, Ananas-, Kaffee und Bananenplantagen wechseln sich ab.

Eine, die sich in das Land zwischen zwei Ozeanen verliebt hat, ist Barbara Hartung. Die Deutsche lebt seit 1995 in Tortuguero, dem Ort am gleichnamigen Nationalpark, dem Ort der Schildkröten. Während ihres Studiums der Biologie in Tübingen, entwickelte sich Barbara Hartungs Faszination für den tropischen Regenwald. 1988 nahm sie an einem studentischen Projekt in Ecuador im Amazonas teil. Ziel des Projektes war es, eine Plattform im Kronenwalddach zu bauen und den Regenwald zu erforschen. Hartung wohnte in einem kleinen Dorf der Tiefland-Quechua im Rio Napo Gebiet, dort lernte sie viel über ihre Lebensweise und nicht zuletzt den Genuss vieler Regenwaldpflanzen und -Tiere kennen.

1989 studierte die Naturliebhaberin zwei Semester an der Universität São Paulo, Brasilien. Nach Abschluss des Studiums reist Hartung nach Panama und Costa Rica. In Costa Rica arbeitete sie als Volontärin in verschiedenen Nationalparks. In Tortuguero wurde ihr von einem touristischen Unternehmen eine Arbeit als Biologin angeboten. Mittlerweile arbeite sie selbständig als Ökoanbieterin für naturnahes Erleben, um eine Alternative zum Massentourismus anzubieten. Anstatt mit lauten Motorbooten paddelt die sportliche Frau mit dem Kanu durch den Regenwald und geht zu Fuß mit kleinen Gruppen durch den Regenwald. „Nur so lässt sich die Natur wirklich erleben, denn man muss alle Sinne öffnen, um die Faszination des Regenwaldes kennen zu lernen“, ist sich Barbara Hartung sicher.

Ihre Steckenpferde sind die Entomologie (Insektenkunde) und die Artenvielfalt des tropischen Regenwaldes, die Interaktionen zwischen Pflanzen und Tieren sowie der medizinische und allgemeine Nutzen der Pflanzen.

Wenn man das Land zwischen den Ozeanen bereisen möchte, landet man in der Regel in San José, der Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates. „So kann man nach einem Stadttag in San Jose am nächsten Tag einen der Vulkane besuchen, um schon am nächsten Tag Wale in Uvita zu beobachten  oder wer etwas Action braucht, der bucht eine adrenalinintensive Canopytour, oder aber er lässt sich in einem der wunderschönen kleinen Hotels, Bars, Restaurants mit Fruchtsäften, Cocktails und Massagen verwöhnen“, schwärmt Hartung von der Vielfalt an Möglichkeiten.

„Das Schönste ist jedoch die immense Natur und Pflanzenwelt, die Beobachtung der vielen Tiere, seien es die farbenfrohen Tukane, die neugierigen Nasenbären...das Faultier, das immer seine eigene Hängematte dabei hat, oder morgens vom Gebrüll der Brüllaffen geweckt zu werden. Costa Rica ist das Land der Nationalparks“, beschreibt die Biologin und Naturreiseanbieterin die Natur von Costa Rica, was übersetzt „Reiche Küste“ bedeutet.

Nicht der Mensch hat das Deo erfunden:
Eine lustige Geschichte auf einer Kanutour von Barbara Hartung… die Biologin beobachtet mit ihrer Gruppe ein Klammeraffenweibchen, es hielt in einem Baum, der mit Zitrusgewächsen verwandt ist, inne. In ihrer unmittelbaren Umgebung fanden sich drei männliche Klammeraffen ein. Die drei pflückten eifrig vom Zitrusgewächs eine Handvoll Blätter und rieben sich ausgiebig und sehr intensiv mit den Blättern… Brust, Achseln und das Affenmäulchen ein, um danach noch ein paar Blätter für den angenehmen Atem zu verspeisen. Der Sinn dieses Verhaltens wird dahingehend interpretiert, dass die Männchen wahrscheinlich das tierische Deo erfunden haben, um wie bei den nächsten Verwandten, den Menschen… attraktiv für die Weibchen zu riechen. 

Früh haben Regierung und Biologen erkannt hat, dass die Natur der Menschen ihr größter Reichtum ist. In den 70er Jahre wurden die ersten Nationalparks gegründet, und auch heute wird immer mehr Natur unter Schutz gestellt, sowie jüngst das Meeresreservat Barro Colorado.

Die Costaricaner, die sich auch liebevoll Ticos und Ticas nennen, sind ein gastfreundliches Volk, das sich auf den Neustart des Tourismus nach Corona freut. „Das Land ist jetzt schon mit zahlreichen Protokollen für Hotels/Reiseagenturen, Tourangeboten mit Corona bestens vorbereitet“, erklärt die Deutsche den Restart, der ab August beginnen könnte.

„Wer in Costa Rica reist, kommt an Reis und Bohnen nicht vorbei… morgens zum Frühstück wird meist Gallo Pinto, Reis mit Bohnen gemischt, angebraten mit Zwiebeln, Knoblauch und Koriander serviert oder mittags und abends zu einem Casado bei dem Reis und Bohnen getrennt serviert werden mit einem knusprigen Fisch und Salat… an der Ostküste, die karibische Version Rice and Beans… Reis und Bohnen mit Kokosnuss gekocht“, schwärmt Barbara Hartung von der kulinarischen Seite Costa Ricas.

Eines der Highlights ist der Nationalpark Tortuguero, der den karibischen Tieflandregenwald schützt, der einst die gesamte karibische Küste bedeckt hat. Zugänglich ist die Region nur per Boot oder per Flugzeug. Tortuguero bedeutet frei übersetzt, der Ort, an dem die Schildkröten kommen… vier Arten legen dort ihre Eier ab und für die grüne Meeresschildkröte ist es sogar der wichtigste Nistplatz in ganz Amerika. Aber nicht nur die Schildkröten sind ein Symbol für Tortuguero, auch die große Population der grünen Aras und der Jaguare machen Tortuguero einzigartig.

Tortuguero erkundet man am besten mit einem örtlichen Guide, leise mit dem Kanu kann man verschiedene Affenarten, Otter, Kaimane, Leguane und viele Vögel beobachten, gerade die Langsamkeit und die Stille (die ja eigentlich keine Stille ist...) lassen einem den Alltagsstress Deutschlands komplett vergessen, ganz von alleine lernt man dabei ein bisschen "Achtsamkeit".
Nachts kann man vor allem von Juli bis Ende Oktober die Schildkröten bei der Eiablage beobachten, von September bis Oktober lassen sich auch mit viel Glück kleinen Schildkrötchen beobachten, wenn sie ins Wasser zurückkehren.

 

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