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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Märchenhaftes aus Mosigkau - Vor zehn Jahren war das Schloss Filmkulisse >
Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 23.07.2020 um 13:40:58

Märchenhaftes aus Mosigkau - Vor zehn Jahren war das Schloss Filmkulisse

Dessau (fs). Dessau-Roßlau ist ein beliebter Drehort für Filme und Serien. Für mehr als 20 Produktionen diente das Stadtgebiet in den vergangenen Jahren schon als Kulisse. Als kleine Auswahl seien hier nur genannt: „Lotte am Bauhaus“ (2018), „Gundermann“ (2017), „Als wir träumten“ (2013), „Polizeiruf 110: Laufsteg in den Tod“ (2012) oder „Bis zum Horizont, dann links!“ (2012).

Vor zehn Jahren war Dessau sogar Schauplatz für eine Märchenverfilmung. Im Rahmen der ARD-Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“ produzierte der RBB „Die Prinzessin auf der Erbse“.
Hauptdrehorte des unter der Regie von Bodo Fürneisen entstandenen Märchenfilms waren Schloss und Park Mosigkau.
Die Neuverfilmung der Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen und wurde vom 1. bis 22. Juni 2010 gedreht.

Bodo Fürneisen war schon seit Ende der siebziger Jahre bei der DEFA als Regisseur- und Drehbuchautor tätig. Bei den Recherchen zum „Märchenschloss“ erinnerte er sich daran, dass Mosigkau schon einmal als Kulisse für einen historischen Stoff gedient hatte. 1983 fanden hier einige Aufnahmen für die DDR-Historienserie „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ statt.
Für die filmische Umsetzung von Andersens Märchenstoff standen in Mosigkau auch einige sehr prominente Schauspieler vor der Kamera, so Michael Gwisdek in der Rolle des Königs, sein Sohn Robert Gwisdek als junger Prinz und Iris Berben als böse Königsschwester.

Das Innere des von 1752 bis 1757 erbauten Rokoko-Schlosses bedurfte für die Zeit der Dreharbeiten einer aufwendigen „Umdekorierung“. Um die Räumlichkeiten wohnlich und authentisch erscheinen zu lassen, wurden an den Fenstern Vorhänge angebracht, Blumenarrangements verteilt und im Galeriesaal ein improvisierter Königsthron aufgestellt.

Leider war die märchenhafte Schlosskulisse in der Realität aber auch ziemlich marode. Deshalb soll laut Masterplan der Dessau-Wörlitzer Kulturstiftung das Mosigkauer Schlossensemble samt Park in den nächsten zehn Jahren von Grund auf saniert werden.
Filmarbeiten werden hier wohl so schnell nicht wieder stattfinden.

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