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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Aus drei mach eins >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 30.07.2020 um 14:01:22

Aus drei mach eins

Diana Tittel (Mitte) bereitet sich mit ihrem fünfköpfigen Team auf die neue generalistische Ausbildung der Pflegefachfrau/-mann ab September in Bitterfeld vor. Diana Tittel (Mitte) bereitet sich mit ihrem fünfköpfigen Team auf die neue generalistische Ausbildung der Pflegefachfrau/-mann ab September in Bitterfeld vor.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
In der Berufsbildenden Schule Anhalt-Bitterfeld wird am Standort Bitterfeld eine neue Ausbildungsrichtung entstehen. Die Ausbildungen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Altenpflege werden zu einer generalistischen Ausbildung als Pflegefachfrau/-mann zusammengeführt.

Anhalt-Bitterfeld (ts).
Große Vorfreude beim Schulleiter der Berufsbildenden Schule Anhalt-Bitterfeld, Rainer Woischnik, auf die neue Berufsrichtung „Pflegefachfrau und Pflegefachmann“. Hier wurde aus drei Berufsrichtungen eine neue gebildet. Die bisherigen Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie der Altenpflege werden in Bitterfeld zu einer generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann zusammengeführt.

Diana Tittel ist die Leiterin des fünfköpfigen Pflege-Teams am Bitterfelder Berufsschulstandort. Zurzeit bereitet sich das Team gemeinsam mit einer Koordinatorin auf den Start der Ausbildung am 24. August vor. Dann werden aktuell 29 angemeldete Pflegeschüler in die dreijährige Ausbildung starten. Diese Schüler kommen allesamt von den Kooperationspartnern, der Helios-Klinik Köthen, dem Pflegedienst Heidrich und dem Gesundheitszentrum Bitterfeld-Wolfen. Ziel ist es, die Pflegeausbildung zu modernisieren, diese für Berufsinteressenten attraktiver zu gestalten und den Berufsbereich der Pflege insgesamt aufzuwerten. „Ich bereite mich gerade mit dem Team auf die zukünftige Ausbildung der Schüler vor. Wir sind hochmotiviert und freuen uns auf die Klasse“, sagt die Löbejünerin.

Die Ausbildung wird übrigens durch einen Ausbildungsfond finanziert, in den alle Einrichtungen, auch die Kooperationspartner, einzahlen. Ein Schulgeld entfällt dadurch. „Die Ausbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung bei dem jeweiligen Kooperationspartner“, so Tittel. Die Berufsschullehrerin ist die Ruhe selbst, da kommt ihr der zweite Bildungsweg entgegen. Als Tierheilpraktikerin weiß die Löbejünerin, was es bedeutet ruhig, besonnen und dennoch geradlinig zu agieren. In der Bitterfelder Berufsschule haben die fünf Lehrerinnen einen lichtdurchfluteten Raum für den Blockunterricht, welcher im Intervall von jeweils 4 Wochen geht.

Nebenan gibt es einen Praxisraum, der einem Zimmer in einer Pflegestation bzw. in einer Klinik nachempfunden ist. „Hier können die Schüler die theoretischen Kenntnisse unmittelbar in praktische Übungen umsetzen“, so Tittel. Die praktische Ausbildung bei den Kooperationspartner umfasst mindestens 2.500 Stunden in den drei Jahren. Dabei werden alle Abteilungen durchlaufen. Für Rainer Woischnik fällt indes ein Stein vom Herzen. „Zwei anstrengende Jahre nicht immer einfacher Planung sind dem vorrausgegangen, jetzt bereiten wir diesen so wichtigen Beruf ausbildungstechnisch zielstrebig vor und wir sind froh, dass es am 1. September endlich losgeht“, so Woischnik.

Bisher wurde die Schule für ihre praxisnahe Ausbildung in anderen Berufsbereichen von Ausbildern anerkannt und gelobt. Dies soll nach Aussagen von Rainer Woischnik und Diana Tittel sowie ihrem Team auch so bleiben.

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