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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Grundschüler starten in ihre Zukunft >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 17.09.2020 um 17:26:04

Grundschüler starten in ihre Zukunft

Große Aufregung und gespanntes Warten, was wohl in den Stammgruppen so alles auf die Erstklässler wartet. Große Aufregung und gespanntes Warten, was wohl in den Stammgruppen so alles auf die Erstklässler wartet.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Die Grundschüler der Evangelischen Grundschule feiern trotz Beschränkung ihre Einschulung und damit den Start in die Bildung.

Wolfen (ts).
Bildung fängt allerspätestens mit der Schule an und so starteten tausende Erstklässler in Sachsen-Anhalt in ihre Schulzeit. Einige von ihnen werden das zehn Jahre, einige werden das zwölf Jahre lang tun. Dann werden die heutigen Erstklässler zu Handwerkern, Mechanikern, Pädagogen oder zu anderen Berufen ausgebildet oder ergreifen ein Studium. Die Erstklässler von heute sind dann die dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Auch die 20 Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule in Wolfen feierten ihre Einschulung und somit ihren ersten Schultag.

Gemeinsam mit einem Teil ihrer neuen Lehrer, Erzieher und einigen Angehörigen begann die Einschulung in die Evangelische Kirche in Wolfen. Damit dennoch alle Familienmitglieder und Freunde der Zeremonie folgen konnten, organisierte die Evangelische Grundschule gemeinsam mit dem Diakonieverein als Träger, eine Liveübertragung aus der Kirche in die Turnhalle der Grundschule. Der festliche Einschulungsgottesdienst wurde von Ulrike Petermann, Theologischer Vorstand der Diakonie geleitet.

Im Anschluss an die Einschulungszeremonie ging es für die Schüler und deren Eltern zu Evangelischen Grundschule in die Wolfener Windmühlenstraße. Dort warteten schon die Lehrer auf ihre neuen Schäfchen und geleiteten diese in ihre Stammgruppen. Aufregung gab es hier nicht nur wegen der neuen Klassenkameraden, sondern auch und vor allem natürlich wegen begehrten Zuckertüten.

Die Evangelische Grundschule Wolfen arbeitet als freie Schule nach Maria Montessori mit einem kooperierenden Schulhort, vergleichbar dem Modell der Ganztagsschule. In der Schule werden vier Jahrgänge zu einer altersgemischten Stammgruppe zusammengefasst. In den Stammgruppen findet der größte Teil der Lernarbeit statt. Ältere helfen den Jüngeren. Jeder Schüler durchläuft dabei Stufen die man mit „Schüler“, „Lehrling“, „Geselle“ und „Meister“ vergleichen könnte.

Die Grundschulkinder sollen im bewegten Unterricht dadurch offener und homogener sein, man hilft sich gegenseitig, was besonders die sozialen Kompetenzen fördern kann. Interessierte Eltern und Eltern der Schüler, können jederzeit den Unterricht besuchen und ein Stück weit begleiten.

Um aktuell regionale Unternehmen und Schulabsolventen zusammenzubringen, wird aktuell das neue Magazin „Azubi gesucht!“ wieder gratis an den Schulen verteilt. Das Magazin steht  ab sofort als E-Paper gratis zum Durchblättern und Download unter www.wochenspiegel-web.de zur Verfügung.

Die Montessori-Pädagogik:
Diese geht auf die italienische Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) zurück. Ihr Grundgedanke ist das Verhältnis von Einmaligkeit und Abhängigkeit. Entwicklungsgemäßheit: Um eine Über- und Unterforderung zu vermeiden, ist es erforderlich, die geplante Maßnahme (entstanden aus genauen Beobachtungen des Pädagogen) einerseits an der Normalentwicklung des Kindes zu orientieren, andererseits ist es notwendig, sie auf die aktuelle Entwicklung (Individuallage) hin abzustimmen. Die Pädagogik Maria Montessoris wird diesem Prinzip gerecht, z.B. durch die Dreistufenlektion.

Es besteht eine didaktische und methodische Kontinuität, das heißt: die Lerninhalte werden sachlogisch, systematisch-planmäßig aufeinander aufgebaut, z. B. vom sensomotorischen zum abstrakten Lernen, von der Grob- zur Feinmotorik, vom Mengenbegriff zur Zahl. Es wird eine methodische Kontinuität verfolgt, um beim Kind Irritationen und Probleme zu vermeiden, die durch Brüche in diesem Bereich auftreten könnten. Unsere angestrebten Lehr- und Erziehungsmethoden sollen deshalb eine Stetigkeit aufweisen.

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