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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Weihnachten im Schuhkarton >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 12.11.2020 um 09:56:42

Weihnachten im Schuhkarton

Frauke Kohl überprüft noch einmal eine Ladung der Pakete aus der Aktion: „Weihnachten im Schuhkarton“, bevor diese auf die große Reise gehen. Frauke Kohl überprüft noch einmal eine Ladung der Pakete aus der Aktion: „Weihnachten im Schuhkarton“, bevor diese auf die große Reise gehen.
Foto: Thomas Schmidt
Familie Kohl aus Wolfen-Steinfurth wirkt zum 20. Mal als Sammelstelle mit. Wie in jedem Jahr mit tatkräftiger Unterstützung vieler freiwilliger Helfer – im Corona-Jahr unter dem Motto: „Jetzt erst recht“.

Bitterfeld-Wolfen (WS)
. Mit kleinen Dingen Großes bewirken: „Weihnachten im Schuhkarton“ geht für Steinfurther Kohls in 20. Runde „Jetzt erst recht.“ So lautet das diesjährige Motto der weltweit größten Kinderhilfsaktion „Weihnachten im Schuhkarton“, für welche ab sofort wieder Spenden gesammelt werden. Denn gerade in diesem Krisenjahr 2020 möchte man notleidenden Kindern auf der ganzen Welt Hoffnung schenken. Seit 2001 fungiert die Steinfurther Familie Kohl aus dem Triftweg 11 als Sammelstelle für die Kinderhilfsaktion. Mittlerweile wurde man sogar zur „Goldenen Sammelstelle“ ernannt. Schließlich konnten innerhalb der vergangenen Jahre aus Wolfen heraus bereits über 27.500 Schuhkartons in ärmere Länder der Welt wie beispielsweise Rumänien, Bulgarien und die Mongolei verschickt werden.

Unmöglich wäre dies ohne engagierte Helferinnen und Helfer in der Region gewesen, wissen die Kohls. „Wir haben uns schon sehr auf die dritte Packparty im Greppiner Jugendclub am 12. November gefreut, doch leider kann die aufgrund der coronabedingten Auflagen nicht stattfinden“, so Gertrud Kohl. „Das ist besonders vor dem Hintergrund bedauerlich, dass ein geplantes Benefizkonzerts, welches wir anlässlich unseres Jubiläums organisieren wollten, auch nicht stattfinden kann.“ Doch an der Organisation der Kinderhilfsaktion ändert sich aufgrund der Coronapandemie aus jetziger Sicht nicht viel. Man erwarte zwar, dass Spenderinnen und Spender mehr Online-Kartons packen werden, doch in der heimischen Garage wird es mit großer Sicherheit wieder wie in einer Weihnachtswerkstatt aussehen.

Außerdem sieht die Kinderhilfsaktion wie in jedem Jahr vor, Päckchen je nach Geschlecht in die Altersgruppen 2 bis 4, 5 bis 9 und 10 bis 14 Jahre einzuteilen und wünschenswerterweise mit Geschenken wie Kleidung, Spielzeug, Hygieneartikeln, Süßigkeiten und Schulmaterialien zu befüllen. Auch über eine persönliche Mitteilung oder ein Foto des Päckchenpackers freuen sich die Kinder in Not sehr. Die Schuhkartons sollten dann möglichst bis 16. November bei Abgabeorten wie der Stadtapotheke Bitterfeld oder bei engagierten Annahmestellen wie der Familie Degen in Raguhn-Jeßnitz abgegeben werden. Pro Schuhkarton wird zudem eine finanzielle Spende von 10 Euro empfohlen, um die Transportkosten des Geschenks decken zu können. Sammelstellen wie die Steinfurther werden dann jedes Päckchen auf seinen Inhalt prüfen.

Aus zollrechtlichen Gründen dürfen beispielsweise keine zerbrechlichen Gegenstände oder Schokolade mit Nussfüllung mitgeschickt werden. Nach der Kontrolle werden die Schuhkartons dann unter anderem in sozial schwachen Regionen Osteuropas verteilt. Familie Kohl wird mit den weiteren Spenden soziale Einrichtungen in der Region wie die Bitterfelder Tafel oder das Frauenhaus unterstützen. Damit bleiben die Kohls ihrem Credo der Unterstützung von Nah und Fern auch im 20. Jahr ihres Engagements treu. Weitere Informationen zur Aktion und die genauen Adressen der Abgabeorte sind auf folgender Website hinterlegt: www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/

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