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Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 19.11.2020 um 10:10:18

Sanitätsschule Schulz aus Köthen unterstützt die Bahnhofsmission Magdeburg

Raymond Schulz versorgt mit seiner Sanitätsschule aus Köthen die Bahnhofsmission in Magdeburg. Raymond Schulz versorgt mit seiner Sanitätsschule aus Köthen die Bahnhofsmission in Magdeburg.
Foto: Juthig Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Warme Sachen und Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen für Bedürftige.

Köthen/Magdeburg (ju).
Es ist 8.15 Uhr am St. Martinstag. In den Räumen der Sanitätsschule Schulz in der Köthener Rüsternbreite wird besprochen, was heute alles ansteht und wer welche Aufgabe zu erledigen hat. Raymond Schulz ist seit 4 Uhr in der Früh am Kochen. Er wird heute mit einigen aus seinem Team nach Magdeburg fahren und diese Suppe an Obdachlose verteilen. Doch zuvor muss gepackt werden. In einer Lagerhalle liegen Säcke über Säcke, mit Schuhen, Mützen, Pullovern und Jacken. Schätzungsweise 50. Diese Säcke werden in einen Anhänger umgelagert und zum Schluss kommt noch die Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen in den Kofferraum.

Mit weiteren drei Mitstreitern fährt Raymond zum Hauptbahnhof Magdeburg. Dort warten Vertreter der Bahnhofsmission sehnsüchtig auf die Lieferung aus dem 65 Kilometer entfernten Köthen. „Durch Corona können wir uns vor Klamotten kaum retten. Jeder nutzt die Zeit im Lockdown, um noch einmal vor dem Winter die Schränke auszumisten“, sagt Gabriele Bolzeck von der Bahnhofsmission. Dennoch ist man über jede Spende dankbar. „Jetzt, wo es noch vergleichsweise mild ist, ist die Nachfrage nach dicken Wintersachen noch gering, aber wenn der erste Frost kommt, sind die Vorräte an warmer Kleidung in wenigen Tagen aufgebraucht“

Mit Einkaufswagen, wie man sie aus dem Baumarkt kennt, werden nach und nach die Säcke in das Lager der Bahnhofsmission gebracht.

Im Verpflegungsraum der Magdeburger Bahnhofsmission, der übrigens auf dem Gleis 5 zu finden ist, sitzen am frühen Mittag rund zehn Bedürftige und wärmen sich. Außerdem bereiten die Mitarbeiter der Bahnhofsmission jeden Tag mehrmals täglich frische Brötchen und heiße Getränke zu. Heute gibt es zudem noch eine leckere Kartoffelsuppe, nach ostdeutscher Art. „Die Suppe teilt die Spätschicht heute Nachmittag aus.“ Kaum ausgesprochen ist Gabriele Bolzeck wieder am Kaffeekocher und setzt neuen Kaffee an. Denn der Fluss an Bedürftigen reißt nicht ab. „Es ist für uns eine Verpflichtung, hier dabei zu sein und bedürftigen Menschen zu helfen. Denn teilen ist Menschenwürde und Menschenpflicht und das nicht nur heute am St. Martinstag“, betont Raymond Schulz und macht sich mit seinem Team auf den Rückweg nach Köthen.

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