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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 21.01.2014 um 16:16:53

Rechtliche Änderungen im Jahr 2014-ein Überblick

Rechtsanwalt Stefan Trebs informiert über zahlreiche rechtliche Änderungen im Jahr 2014. Rechtsanwalt Stefan Trebs informiert über zahlreiche rechtliche Änderungen im Jahr 2014.
Foto: privat
Vor allem im Arbeits- und Steuerrecht ändert sich einiges im neuen Jahr. Rechtsanwalt Stefan Trebs informiert über zahlreiche rechtliche Änderungen.

Bitterfeld (red).
Ein neues Jahr, ein neues Glück, so sagt man. Ob dies auch für das Jahr 2014 zutrifft und ob die zahlreichen rechtlichen Änderungen, welche dieses Jahr in Kraft treten, dazu beitragen, wird sich zeigen. Einen kurzen Überblick über die wichtigsten Änderungen soll Ihnen dieser Artikel bieten.
 
Mit Beginn des Jahres sind die gesetzlichen Mindestlöhne angehoben worden. Der Stundenlohn im Elektrohandwerk steigt in den „neuen“ Bundesländern und Berlin auf 9,10 € und auf 10,00 € in den „alten“ Bundesländern. Auch Beschäftigte in der Aus/- und Weiterbildung erhalten mit Beginn des Jahres einen höheren Stundenlohn. Dieser beträgt nun 11,65 € hier bei uns und 13 € in Westdeutschland und Berlin. Im Baugewerbe erhöht sich der Stundenlohn in den „neuen“ Ländern auf 10,50 €. In Berlin beträgt dieser je nach Lohngruppe 11,10 € und 13,80 €. In den westdeutschen Bundesländern beläuft er sich auf Beträge zwischen 11,10 € und 13,95 €. Auch die Gebäudereiniger profitieren von einer Erhöhung des Stundenlohnes: seit Jahresbeginn sind 7,96 € im Osten und 9,31 € im Westen zu zahlen. Für die Beschäftigen in der Glasreinigung ist nun im Osten ein Stundenlohn von 10,31  und von 12,33 € im Westen zu zahlen.
 
Der Gesetzgeber hat außerdem die Möglichkeit der Einführung von Kurzarbeit wegen vorübergehender betrieblicher Schwierigkeiten bis zum 31.12.2014 verlängert. Auf diese Weise können Arbeitgeber möglicherweise betriebsbedingte Kündigungen vermeiden.
 
Eine Änderung gibt es auch bei den Reisekosten für Dienstreisen, welche mit einem Motorrad oder einem Moped gefahren werden. Hier sind mit Beginn dieses Jahres die Pauschalen angehoben worden, die je gefahrenen Kilometer geltend gemacht werden können. Es können in diesem Fall nun 20 Cent je Kilometer angesetzt werden. Für PKW-Fahrer verbleibt es bei den bisherigen 30 Cent. Die Pauschale für Radfahrer hingegen fällt ersatzlos weg. Ebenso fällt die sogenannte Mitnahmepauschale weg, die man bisher für die Mitnahme eines Kollegen erhalten hat.
 
Auch für Berufstätige mit Montagetätigkeit gibt es Änderungen. Wer weniger als 8 Stunden unterwegs ist, erhält keinen Steuerbonus mehr. Es gibt nur noch den Steuerbonus in Höhe von 12 € für Auswärtstätigkeiten zwischen 8 und 12 Stunden sowie von 24 € bei Auswärtstätigkeiten von mehr als 24 Stunden.
 
Voraussichtlich ab dem Frühsommer treffen Häuslebauer die verschärften Vorschriften zur Energieeinsparung. Die gesetzlichen Vorgaben hierzu sehen vor, dass Neubauten künftig 25 % weniger Energie verbrauchen sollen als bisher. Um 20 % sollen die Wärmeverluste von Gebäuden reduziert werden. Eine Pflicht zur Verbesserung bereits bestehender Gebäude sieht diese Neuregelung nicht vor.
 
Bei Neuvermietungen und Hausverkäufen müssen Vermieter bzw. Verkäufer künftig den Energieausweis bereits bei der Besichtigung vorlegen und diesen nach Vertragsschluss an den Mieter bzw. Käufer aushändigen.
 
Wie jedes Jahr sind also zahlreiche Änderungen eingetreten. Sollte sich hieraus bei Ihnen eine Rechtsfrage ergeben, steht Ihnen der Rechtsanwalt Ihrer Wahl und natürlich auch unsere Kanzlei gern zur Beantwortung dieser Frage zur Verfügung.

 

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