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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 14.02.2014 um 20:11:58

Glückwunsch - der BH wird 100 Jahre jung

Der BH feiert seinen 100. Geburtstag und ist heutzutage in den vielfältigsten Varianten gar nicht mehr wegzudenken. Der BH feiert seinen 100. Geburtstag und ist heutzutage in den vielfältigsten Varianten gar nicht mehr wegzudenken.
Foto: Thomas Schmidt
Schon die alten Griechinnen schnürten sich ihre Brüste in Form. Der Büstenhalter feiert ein ganz besonderes rundes Jubiläum.

Region (red./ts).
1914 meldete Mary Phelps-Jacobsen ihre Entwicklung als Patent an und verkaufte es für 1500 Dollar an die Warner Brothers Corset Company. Vor 100 Jahren löste er das Korsett ab, der BH. Anfangs war er nur ein Büstenhalter aus einfachen Stoffen, der vor allem praktisch sein sollte. Mit der Zeit entwickelte er sich zu einem ultimativen Sex-Symbol. Heute werden in Deutschland jährlich rund 45 Millionen BHs verkauft, pro Frau sind das 1,5 Stück. Dass die BHs immer noch zwicken und zwacken, liegt daran, dass laut Studie 70 Prozent der Frauen ihre Größe nicht kennen, dabei liegt die durchschnittliche Körbchengröße bei 80C oder 75B.

75 Prozent der deutschen Frauen tragen BH, weltweit sind es nur 30 Prozent.  Wenn die Überlieferung stimmt, dann wollte die vollbusige  19-jährige Mary Phelps-Jacobsen kein Korsett zum Debütantenball der New Yorker Gesellschaft tragen. Aus zwei Tüchern und vier Bändern bastelte sie ein Gebilde, das ihre Brüste bedeckte und bequem war. Und siehe da, der BH war da. Die Amerikanerinnen sagen, ein Büstenhalter ist wie ein guter Freund: Er hilft, er stützt, und er ist immer ganz nah am Herzen.

Vor 100 Jahren wurde der "moderne BH" erfunden, doch bereits Jahrtausende zuvor trugen Frauen Stützen aus Stoff. Nicht selten, um männlicher zu wirken. Der BHs ist Symbol der Rolle der Frau im Laufe der Geschichte. Ein Schritt der Emanzipation der Frau war auch die Befreiung aus dem altmodischen Mieder. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zwängte sich die Frau noch in ein Fischbeinkorsett. Fester Halt und schlanke Taille waren in Mode, doch die Haut unter dem unbequemen Gestell wurde empfindlich quetscht.

Auch in der Boutique für Unterwäsche und Miederwaren Phoenix, Heike Herrmann, in Raguhn wird noch Individualität groß geschrieben. „Die Vielfalt der Angebote und Größen sind reichhaltig, auch was die die Vorlieben entsprechen. Heute zum Valentinstag waren die Herren in Überzahl“, so die Inhaberin aus Raguhn. „Nicht wenige Frauen mit großen Brüsten tragen heute "Minimizer", um einfach nicht angestarrt zu werden. Andere wiederum helfen mit "Wonderbra" und helfen nach“, schmunzelt Heike Hermman. Bei diesen und anderen Tricks helfen den Frauen gerne mal nach, um mehr vorzugaukeln, als eigentlich drin ist. Doch von einer Mogelpackung möchte man dennoch nicht sprechen.

Und Männer träumen von Doppel-D, obwohl es diese Körbchengröße in Deutschland offiziell gar nicht gibt. Aber nicht nur Männer sind ahnungslos. Einer Untersuchung zufolge kennt jede zweite deutsche Frau ihre BH-Größe nicht, jede dritte trage zu kleine

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