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Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 03.07.2015 um 17:52:31

Detlefs Delikatessen: Des Bergmanns zarte Kost

„Erzgebirgler Zwiebelfleisch“, ein schonend gegarter Schweinebraten im Zwiebelbett, serviert mit Serviettenkloß und Schwarzbiersoße, präsentiert Köchin Babett Reinhardt. „Erzgebirgler Zwiebelfleisch“, ein schonend gegarter Schweinebraten im Zwiebelbett, serviert mit Serviettenkloß und Schwarzbiersoße, präsentiert Köchin Babett Reinhardt.
Foto: Detlef Barth, Michael Stein/Spiegelbild, StJ Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder)
Feinschmecker Detlef Barth und Profis vom Kochverein Anhalt-Dessau stellen die Lieblingsspeisen der Könige am Herd vor. Der heutige Ausflug führt sie zu Köchin Babett Reinhardt (34) in das Kulturcafé Orangerie nach Ferropolis bei Gräfenhainichen.

Ferropolis (db). Es ist schon ein toller Ausblick, den der Gast vom Freigarten des Kulturcafés Orangerie in Ferropolis hat. Er blickt auf die Bagger, die in der „Stadt aus Eisen“ präsentiert werden.

In der Orangerie ist auch das Reich der Köchin Babett Reinhardt. Sie ist seit 2013 hier und hat im Jahr 2000 ihre Ausbildung beendet. Babett Reinhardt präsentiert „Erzgebirgler Zwiebelfleisch“, ein schonend ge­­garter Schweinebraten im Zwiebelbett, serviert mit Serviettenkloß und Schwarzbiersoße.

Erzgebirgler Zwiebelfleisch hier in der Region? Für Restaurantleiterin Madeleine Dudziak ist das aber Normalität: „Hier in Ferropolis wird Bergbaugeschichte gezeigt. Was passt da besser dazu als die traditionellen Gerichte des Bergbaus? Die Kultur des Erzgebirges wurde vor allem durch den seit dem Mittelalter betriebenen Bergbau nachhaltig geprägt. Der alte, hier geprägte Ausspruch, es alles kommt vom Bergwerk her, bezieht sich dabei auf die Landschaft über das Handwerk bis hin zu den lebendigen Traditionen auf weite Bereiche des Lebens in der Region. Die Küche des Bergbaus war einfach und der harten Arbeit im Bergbau entsprechend gehaltvoll.“ Deshalb ist die gesamte Küche im Kulturcafé Orangerie eher international, aber natürlich besonders auf die Bergbauküche aus den einzelnen Ländern ausgerichtet.

Die Lokalität in Ferropolis ist auch besonders für die Kinder interessant, denn es gibt in der Vielfalt der Ausstellungen immer etwas Neues zu entdecken. Und ein weiterer Vorteil, wenn in Ferropolis keine Großveranstaltungen sind, dann ist die Orangerie auch einfach zu erreichen. Denn wenn „Melt“ und „Splash“ rufen, dann sind das Restaurant mit 34 Plätzen, die Galerie mit 60 und der Freigarten 60 Plätzen geschlossen.

Mehr Infos im Internet unter www.safari-events.de



Erzgebirgler Zwiebelfleisch

Zutaten (4 Personen):
 
  • Schweinekamm
  • Serviettenklöße
  • Zwiebeln
  • Senf, Petersilie, Majoran, Thymian, Salz, Pfeffer
  • Schwarzbier

Zubereitung

Braten würzen, mit Senf einstreichen und anschließend mit Kräutern ummanteln.
Zwiebeln hinzugeben und alles anbraten und mit Bier und Brühe ablöschen.
Braten bei 130 Grad für zwei Stunden in den Ofen geben.
Anschließend Fleisch aus dem Saft nehmen und die Bratensauce aufkochen. Anschließend würzen und mit dem Bier verfeinern.


Empfehlungen:
 
  • Vorspeise: Kartoffelsuppe mit Blutwurst
  • Dessert: Kohlecreme, eine geschichtete Creme von Vanille, Mohn und Schokolade.
  • Getränk: Dunkles Schwarzbier je nach eigenem Geschmack

Expertentipp

Von Thomas Wolffgang, Vorsitzender des Kochvereins Anhalt-Dessau:

Zwiebelfleisch ist ein deftiges Gericht, welches national und international bekannt ist. In Berlin nennt man es Bollenfleisch, in der Orangerie Ferropolis wird es als Thüringer Variante angeboten, um die Brücke zum Bergbau zu schlagen. Semmelknödel, in diesem Fall auch Serviettenknödel bezeichnet, sind eine ideale Beilage zu Gerichten mit viel Sauce.
Geschnittene altbackene Brötchen werden mit Milch, Ei und würzenden Zutaten vermischt und nach dem Quellvorgang gedämpft oder gargezogen.
Semmelknödel bilden dabei auch für viele andere Gerichte die ideale Beilage.


 
 
 




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