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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 06.10.2017 um 14:30:37

Freudentränen bei Julia und ihrer Mama

Im Autohaus Geissel konnten Julia und Kristina Rottmann das umgebaute Auto entgegen nehmen und zur ersten gemeinsamen Fahrt starten. Geschäftsführer Uwe Regler überreichte Blumen. Im Autohaus Geissel konnten Julia und Kristina Rottmann das umgebaute Auto entgegen nehmen und zur ersten gemeinsamen Fahrt starten. Geschäftsführer Uwe Regler überreichte Blumen.
Foto: Anke Katte
Alleinerziehende schreibt 90 Stiftungen an und bekommt ein neues Auto

Julia und Kristina Rottmann bedanken sich bei Spendern und Unterstützern.

Dessau (ak). Kristina Rottmann ist eine mutige und couragierte Frau, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Um den gemeinsamen Alltag mit ihrer 16-jährigen Tochter, die unter dem Cornelia de Lange Syndrom (CdLS) leidet, so gut es irgendwie geht, mobil und selbstbestimmt zu gestalten, hat  sie Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Und es scheint noch Wunder zu geben.

19 von 90 (!) Stiftungen, die sie deutschlandweit eigenhändig angeschrieben hat, spendeten unterschiedlich hohe Summen, die unterm Strich für die Anschaffung eines nagelneuen Autos ausreichten. Das Amt für Soziales und Integration der Stadt Dessau-Roßlau finanzierte den Umbau des Ford Grand Tourneo Connect, sodass Julia über eine Rampe mit ihrem Rollstuhl im Fond des Fahrzeuges Platz nehmen kann und dort mit Hilfe einer verstärkten Rückenlehne auch während der Fahrt gut gesichert ist.
Vor wenigen Tagen konnten die  Rottmanns ihren neuen Ford im Autohaus Geissel in Dessau in Empfang nehmen. Beiden standen die Freudentränen in den Augen.

Und auch Geschäftsführer Uwe Regler zeigte sich von der genialen Idee und der Willenskraft von Kristina Rottmann enorm beeindruckt. „Frau Rottmann ist uns regelrecht auf die Nerven gegangen, und dass meine ich durchaus im positiven Sinn. Sie ist an ihrer Idee, für ihre Tochter und sich ein Fahrzeug zu organisieren, das ihnen den Alltag erleichtert, dran geblieben und hat sich kompetente Hilfe bei der Um­­setzung geholt.“

Der Weg bis zum neuen Auto war nicht einfach. Der Verein MMB Mobil mit Behinderung e. V. bot Hilfe und Beratung bei der Erstellung der umfangreichen Unterlagen, des kostenlosen Spendenkontos und der Verwaltung der Spendengelder an. Die Kinderarztpraxis des MVZ stellte die notwendigen ärztlichen Gutachten. Das Autohaus Geissel sorgte für die Beschaffung des passenden Autos, das vom der Firma Kirchhhoff Mobility entsprechend den Anforderungen umgebaut wurde.
Uwe Regler: „Respekt, was Sie leisten und wie liebevoll Sie mit ihrer Tochter umgehen.“

Julia ist ein freundliches junges Mädchen. Sie besucht die Re­­genbogenschule in Dessau und hört gern Titel von Helene Fischer.
Aufgrund ihrer Erkrankung, kann sie nicht laufen und sprechen. Erschwerend kommt hinzu, dass Julia von epileptischen Anfällen heimgesucht wird.

Cornelia de Lange Syndrom

Das Cornelia de Lange Syndrom (CdLS), benannt nach der ersten Professorin der Medizin in den Niederlanden, wird als Dysmorhpiensydrom bezeichnet. Es äußerst sich durch angeborene Fehlbildungen, die meist im Zusammenhang mit einer kognitiven Behinderung in Erscheinung treten. Erst im Jahr 2004 wurde ein Gen identifiziert, dessen Mutation verantwortlich für die Entstehung des CdLS ist.

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