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Wochenspiegel > Dessau-Roßlau > Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft vorgestellt: Geschäftsführer Dipl.-Ing. Ralf Mohs >
Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 23.05.2018 um 15:11:12

Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft vorgestellt: Geschäftsführer Dipl.-Ing. Ralf Mohs

Die Gedack Rohrsysteme GmbH in Dessau ist ein Industriebetrieb im Metall- bzw. Maschinenbau. Dipl.-Ing. Ralf Mohs leitet das Unternehmen als Geschäftsführer. Hier entstehen hauptsächlich Kühlwasserleitungen und Abgassysteme. Die Gedack Rohrsysteme GmbH in Dessau ist ein Industriebetrieb im Metall- bzw. Maschinenbau. Dipl.-Ing. Ralf Mohs leitet das Unternehmen als Geschäftsführer. Hier entstehen hauptsächlich Kühlwasserleitungen und Abgassysteme.
Foto: Thomas Ruttke Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Vom Werdegang bis hin zu aktuellen Themen der Betriebe und Branchen.

Dessau (thr).
Dipl.-Ing. Ralf Mohs (62) ist Geschäftsführer der Gedack Rohrsysteme in Dessau. Hauptprodukte des Unternehmens sind Kühlwasserleitungen und Abgassysteme. Die Firma hat mit sechs Leuten angefangen. Heute sind hier 45 Mitarbeiter beschäftigt. Auszubildende gibt es leider derzeit keine.

Mohs ist seit 35 Jahren verheiratet und hat zwei Kinder. Als sein Lieblingsbuch nennt er „Die Tore der Welt“ von Ken Follett und als Lieblingsfilm Forrest Gump. Das Lebensmotto des Geschäftsführers lautet: Optimismus ist alles!

Reporter Thomas Ruttke hat mit dem Wirtschaftslenker gesprochen.


Wie war Ihr Werdegang?

Mein beruflicher Werdegang begann mit einer Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur als Beruf mit Abitur von 1972 bis 1975 beim damaligen Waggonbau Dessau. Dann habe ich an der Uni Magdeburg Maschinenbau studiert mit Abschluss Diplom-Ingenieur für Maschinenbau.

Mein Interesse galt immer der Konstruktion und Entwicklung von Schienenfahrzeugen und deren Baugruppen.
Bis zur Wende war ich in der Konstruktionsabteilung im Waggonbau tätig. 1992 bin ich dann nach Salzgitter zur Firma Linke-Hoffmann-Busch GmbH gegangen. Im Jahr 1995 kam ich wieder zurück nach Dessau und habe bei der Fahrzeugtechnik, dem Nachfolgeunternehmen des Waggonbaus, angefangen zu arbeiten, 1996 habe ich dann bei Gedack angefangen.
 

Was war Ihr Berufswunsch als Kind?

Mein Großvater hatte eine Parkettfirma in Dessau, das hat mich schon frühzeitig interessiert.
Mein Onkel war Ingenieur bei ZAB Dessau, die Firma hat ja bekanntermaßen Zementanlagen konstruiert und gebaut, da habe ich mich dann für die Metallbranche entschieden und es bis heute nicht bereut.


Wie sehen Sie den Fachkräftemangel? Gibt es genug oder nicht genug geeignete Leute?

Der Fachkräftemangel in unserer Wirtschaft ist sicher nicht von der Hand zu weisen und jetzt schon eine Tatsache. Aber es gibt nach wie vor viele junge Leute, die etwas können und etwas wollen. Wer gute Leute finden will, muss ihnen auch die nötige Anerkennung bieten. Wir sind in unserem Betrieb da ganz gut aufgestellt, glaube ich.


Wird es einmal Vollbeschäftigung geben?

Es gibt viele richtig gute Fachkräfte, die Spaß an der Arbeit haben, die werden sicher immer arbeiten.


Was würden Sie ändern, wenn Sie einmal Wirtschaftsminister wären?

Wenn ich Entscheidungsgewalt im Wirtschaftsministerium hätte, würde ich versuchen, die allseits bekannte Bürokratie abzubauen, aber ein Geheimrezept dafür habe ich natürlich auch nicht.


Wie halten sie den Kontakt zu den Mitarbeitern?

Meine Mitarbeiter werden täglich von mir persönlich begrüßt. Ich gehe jeden Morgen durch die Hallen und tausche mich mit ihnen aus. Mit Problemen kann sich jeder meiner Leute jederzeit an mich wenden.


Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Chef aus?

Der „Brüllaffenchef“ hat sicher ausgedient und ist nicht mehr zeitgemäß. Ein guter Chef sollte seine Mitarbeiter ernst nehmen und auf die Leute eingehen. Er sollte vermitteln und motivieren können.

 
Was war der größte Erfolg Ihrer Karriere?

Mein größter persönlicher Erfolg war sicher der Aufbau dieser Firma.


Was war die größte Fehlentscheidung Ihrer Karriere?

Ich hatte vielleicht immer das Glück des Tüchtigen, große Fehlentscheidungen habe ich glücklicherweise nicht getroffen. Meine Art ist es auftretende Probleme nicht zu verdrängen, sondern aktiv anzugehen und langfristig und strategisch zu denken.
 

Wie gehen Sie mit Fehlern um?

Fehler passieren sicher immer mal wieder, die Frage ist, wie damit umgegangen wird. Ich versuche einen aktiven Umgang damit, um zu erkennen, warum sie passiert sind. Dann lassen sich Fehler besser vermeiden.
 

Wo finden Sie Ausgleich zum Arbeitsalltag?

Einen Ausgleich zu arbeitsintensiven Berufsleben finde ich beim Werkeln und Umgestalten an Haus und Garten, hier kann ich abschalten. Ich betätige mich auch privat gern handwerklich. Außerdem gehe ich zweimal wöchentlich ins Fitnessstudio und versuche so oft es eben geht, mein Fahrrad zu benutzen.

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