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Sebastian Köhler Sebastian Köhler
aktualisiert am 02.10.2018 um 09:40:17

"Mein Job kann sich sehen lassen": Fotograf Sebastian Kaps aus Dessau

Sebastian Kaps in gewohnter Montur. Auf seinen Reisen dürfen Kamera und Stativ nicht fehlen. Seine Werke bannt Kaps gerne auf große Leinwände. Schon das Treppenhaus zu seinem Atelier gleicht einer Galerie mit den schönsten Landschaften und Stadtporträts. Sebastian Kaps in gewohnter Montur. Auf seinen Reisen dürfen Kamera und Stativ nicht fehlen. Seine Werke bannt Kaps gerne auf große Leinwände. Schon das Treppenhaus zu seinem Atelier gleicht einer Galerie mit den schönsten Landschaften und Stadtporträts.
Foto: Sebastian Köhler Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Der Profi gewann renommierte Preise und organisiert eigene Ausstellungen.

Dessau (sk).
Arbeiten, wo andere Urlaub machen: eine Beschreibung, die zum Beruf des Landschaftsfotografen passen könnte. Doch es gehört viel mehr dazu, als nur auf den Auslöser zu drücken. Sebastian Kaps aus Dessau muss es wissen, denn er widmet einen Großteil seiner Arbeit wundervollen Naturansichten. 2009 gewann er in London sogar den ersten Platz beim renommierten „Garden Photographer of the Year“-Award mit seiner Fotoserie vom Georgengarten Dessau im Winter.

Für Kaps war schon als junger Mann klar, er will Fotograf werden. Nach der Schule lernte er zwei Jahre bei dem Fotogeschäft „Die Camera“ in Dessau seinen Beruf.

Nachdem er 1983 die Meisterprüfung bestand, machte sich der frischgebackene Fotografenmeister in Aken selbstständig. Bis 1989 betrieb der gebürtige Halberstädter dort ein kleines Fotogeschäft gegenüber des Köthener Turms.

Die ersten großen Aufträge für Landschaftsfotos kamen von Verlagen für Reiseführer. Dresden und die Rhön waren seine ersten großen Projekte. „In dieser Zeit erstellte ich auch Bildbände, zum Beispiel über die „Straße der Romanik“, der damals ein Bestseller war“, erzählt er. 1995 hatte Kaps viele Aufträge für Werbe- und Industriefotografie für Dessauer und Berliner Kunden.

Den ersten Kalenderauftrag erhielt er von der Elbe Druckerei in Wittenberg. Das bekannte Dessau-Wörlitzer Gartenreich sollte in 13 Bildern festgehalten werden.

Die Landschaftsfotografie ist für den Dessauer eine entspannte und ruhige Tätigkeit, die gleichzeitig auch etwas Aufregung mit sich bringt. Er ist immer auf der Suche nach dem richtigen Licht.

Mittlerweile produziert Sebastian Kaps selbst Kalender im Großformat A2 und erstellt für viele Kunden die schönen Monatsblätter ganz individuell. Doch die herkömmliche Landschaftsfotografie ist nicht mehr das einzige Standbein. Heute gibt er sein Wissen in Workshops weiter. Ob Anfänger oder geübter Amateur, auf die Teilnehmer geht er individuell ein.
Für die Lehrgänge hat sich der erfahrene Fotograf besondere Orte ausgesucht. Für die Teilnehmer gibt es die Möglichkeit mit nach Wales, London oder Isle of Skye zu reisen. „Großbritannien ist für Landschaftsfotografen gerade durch das abwechselnde und dramatische Licht gut geeignet“, weiß der Profi. Aber auch im Gartenreich Dessau-Wörlitz gibt er Tipps und Tricks für die perfekten Fotos.

Wie sich die Fotografie entwickelt, interessiert ihn ebenfalls. Für ihn steht jedoch fest: Fotografen werden immer gebraucht. Doch die normalen kleinen Fotogeschäfte werden es in Zukunft schwer haben.

Die Fototechnik wird von Jahr zu Jahr besser und macht es selbst für Anfänger einfach, schöne Fotos zu schießen. So hat es auch Kaps schon erlebt, dass Kunden lieber selber zur Kamera greifen, als Geld für einen Fotografen auszugeben.
Das Überleben der Fotografen sieht er vor allem in der Spezialisierung und einer eigenen qualitativ hochwertigen Handschrift, die sich von dem normalen Hobbyfotografen unterscheidet.

Eindrücke von Sebastian Kaps Arbeiten gibt es online unter www.landscapesandgardens.co.uk.

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