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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 30.11.2018 um 08:05:41

Altes Theater Dessau: Schäferstündchen mit Christel Bodenstein

Christel Bodenstein als „Bäumchen-Prinzessin“. Christel Bodenstein als „Bäumchen-Prinzessin“.
Foto: DEFA Archiv
Alexander G. Schäfer begrüßt die „Bäumchen-Prinzessin“

Dessau (red).
Am Sonntag, den 2. Dezember, um 18 Uhr begrüßt das Anhaltische Theater Christel Bodenstein in der zweiten Vorstellung des „Dessauer Schäferstündchens“ im Foyer des Alten Theaters.

Es ist neben „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel “ der Märchenweihnachtsfilm schlechthin - zumindest laut Umfrage des MDR- „Das singende, klingende Bäumchen“. Pünktlich zur Weihnachtszeit begrüßt Alexander G. Schäfer „Bäumchen-Prinzessin “ und Filmlegende Christel Bodenstein zum 2. Dessauer Schäferstündchen.

Geboren in München, verbrachte Bodenstein ihre Kindheit in Leipzig. Dort entdeckte sie ihre Liebe zum Tanz und studierte erst in Leipzig, später in Berlin, an der Staatlichen Ballettschule, Tanz und Choreografie.

1955 erhielt sie ihr erstes Engagement als Tänzerin am Landestheater Halle. Christel Bodenstein studierte bis 1959 Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam. Ihr Filmdebüt hatte sie in Dudows Film „Der Hauptmann von Köln“ (1956). Danach folgten die Märchenfilme „Das tapfere Schneiderlein“ und „Das singende, klingende Bäumchen“. Letzterer machte sie durch ihre erste Hauptrolle als hochmütige Prinzessin Tausendschön bis heute zu einer Filmlegende.

1959 bis 1973 war sie Mitglied des Schauspielerensembles der DEFA und arbeitete mit namhaften Filmregisseuren zusammen, unter anderem mit ihrem ersten Ehemann Konrad Wolf.

Ob Prinzessin „Tausendschön“ Fluch oder Segen war, wie sie sich bei Manfred Krug, ihrem häufigsten Filmpartner, behaupten musste, über ihre Ehe mit dem Starregisseur der DDR Konrad Wolf („Solo Sunny “) und über vieles mehr wird Schäfer mit ihr reden und anhand von Filmausschnitten ihr Leben beleuchten.
 

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