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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 28.06.2019 um 14:23:19

Neues Wahrzeichen an der Friedensbrücke: Ein „Ikarus“ für Dessau

Der feierliche Moment der Enthüllung. Trotz der Gluthitze ließen sich viele Dessauer diesen Moment nicht entgehen. Der feierliche Moment der Enthüllung. Trotz der Gluthitze ließen sich viele Dessauer diesen Moment nicht entgehen.
Foto: Frank Schmidtke Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Denkmal an der Friedensbrücke erinnert an historischen Erstflug der F-13.

Dessau (fs). Genau 100 Jahre ist es her, dass ein Flugzeug in den Himmel über Dessau stieg, welches mit einer bis dahin völlig neuartigen Konstruktion aufwartete. Der 25. Juni 1919 gilt heute als Meilenstein in der Geschichte der Luftfahrt. Mit der Junkers F-13 startete erstmals ein Ganzmetall-Verkehrsflugzeug, das wegweisend für die zivile Luftfahrt werden sollte. 
    
An dieses Datum erinnert jetzt in Dessau-Roßlau ein Denkmal, das zugleich die Leistungen des genialen Luftfahrtpioniers Hugo Junkers würdigt. Am vergangenen Dienstag wurde es mit einem feierlichen Akt enthüllt. Die neun Meter hohe Ikarus-Skulptur symbolisiert den fliegenden Menschen und war einst das Markenzeichen der Dessauer Junkers Flugzeugwerke.
 
Die Einweihung des neuen Wahrzeichens an der Friedensbrücke wollten sich trotz brütender Hitze zahlreiche Dessau-Roßlauer nicht entgehen lassen. Der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Reiner Haseloff und Stadtoberhaupt Peter Kuras hielten ihre Ansprachen dann auch erfreulich kurz, wenngleich nicht weniger ehrend. Bei der Gestaltung des Denkmals habe man sich im Vorfeld lange Zeit Gedanken gemacht, wie es denn aussehen solle.  Bernd Junkers sagte einmal zu mir, so Kuras:  „Mein Großvater hätte sich niemals ge­­wünscht, dass eine langweilige Büste von ihm im Stadtpark aufgestellt wird“. 

Der zitierte Enkel des Flugzeugbauers nahm die Worte des Oberbürgermeisters lächelnd zur Kenntnis, befand er sich doch, ebenso wie Dieter Morszeck, Chef der Junkers Flugzeugwerke AG, unter den zur Feier des Tages angereisten Gästen. 


Unterbrochen oder besser gesagt untermalt wurde der Festakt durch das Motorengebrumm der „neuen F-13“, die den “Ikarus“ mehrfach überflog. Der Nachbau des legendären Flugzeuges wird seit 2016 in Kleinserie im eigens dafür gegründeten Unternehmen Morszecks in Dübendorf bei Zürich gefertigt.

Der „fliegende Mensch“ an der Mulde wird dank faserverstärktem Kunststoff auch in der Gluthitze ganz sicher nicht so enden, wie sein Pendant in der griechischen Mythologie und in der Sonne zerschmelzen. 
Am Stadteingang begrüßt er die Gäste der Stadt und legt Zeugnis ab vom Erfindungsgeist seiner Einwohner – damals wie heute.
 

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