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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 19.08.2019 um 10:08:39

Neue Ausstellung im Museum für Stadtgeschichte: Dessauer Badekultur an Mulde und Elbe

Objekte aus der Ausstellung. Objekte aus der Ausstellung.
Foto: Anke Katte
Viele Dessauer haben ihre Familienalben geöffnet und in ihren Kellern gestöbert.

Dessau (red). Am 18. August wurde im Museum für Stadtgeschichte Dessau, im Johannbau, eine neue Ausstellung eröffnet. Passend zur Jahreszeit und den momentanen Temperaturen widmet sich diese der Badekultur an Mulde und Elbe.

Dessau ist, was die Badekultur betrifft, eine relativ ungewöhnliche Stadt, in der es neben modernen Schwimmbädern bis heute noch mehrere Naturbäder gibt. Um 1920 waren alleine an der Mulde und ihren Nebenarmen, der Jonitzer Mulde und dem Rehsumpf, mindestens acht Badestellen zu finden. 

Doch Belege für das Baden an der Mulde existieren bereits weitaus früher und führen uns in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück. Zu dieser Zeit machte sich eine Gruppe von Pädagogen unter der Führung von Johann Bernhard Basedow detaillierte Gedanken darüber, warum das Schwimmen für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Bestandteil der Erziehung sein sollte. In diesem Zusammenhang entstand auch das Modell einer Flussbadeanstalt, das von Schülern um 1780 gefertigt wurde und sich heute im Museum für Stadtgeschichte Dessau befindet.
Zu den ältesten in Deutschland erhaltenen Flussbadeanstalten  zählt die historische Flussbadeanstalt am Rehsumpf. Mit ihren aufgestelzten weiß-blau strahlenden Kabinen aus Holz ist sie einmalig und ist daher unter Denkmalschutz gestellt. 

In Vorbereitung auf die Ausstellung „Mehr Licht, Luft, Sonne. Das Flussbad am Dessauer Rehsumpf“ rief der Rehsumpf e.V. in Kooperation mit dem Museum für Stadtgeschichte Dessau im letzten Jahr die Bevölkerung dazu auf, ihre persönlichen Erlebnisse an die ehemalige Flussbadeanstalt im Rehsumpf und andere Dessauer Badestätten mitzuteilen sowie materielle Zeitzeugnisse rund um das Schwimmen für ein Ausstellungsvorhaben zur Verfügung zu stellen. 

Viele Dessauer und frühere Dessauer, die am Rehsumpf Schwimmen gelernt haben, sind dem Sammelaufruf gefolgt und  haben dafür ihre Familienalben geöffnet und dem Verein und dem Museum Fotos, Auszeichnungen, Zeitungsausschnitte und Erinnerungsstücke übergeben. 

Auch Objekte wie Stühle, Badeanzüge und Schwimmausweise wurden aus den Kellern hervorgeholt. Diese werden nun im Museum für Stadtgeschichte Dessau präsentiert. 

Programm für Kinder

An zwei Nachmittagen können Kinder unter Anleitung der Naturpädagogin Gabriela Schönherr das Gelände am Rehsumpf spielerisch entdecken, Wasser, Pflanzen und Tiere erleben und mit Naturmaterialien künstlerisch gestalten. Am 21. August werden die Kinder in Streifzügen über das Gelände die Pflanzen und Tiere erkunden und in Spielen bestimmen. Am 28. August arbeiten die Kinder kreativ mit Naturmaterialien. Ihre Arbeiten werden auf dem Gelände der alten Flussbadeanstalt ausgestellt.
werden die Kinder in Streifzügen über das Gelände die Pflanzen und Tiere erkunden und in Spielen bestimmen. Am 28. August arbeiten die Kinder kreativ mit Naturmaterialien. Ihre Arbeiten werden auf dem Gelände der alten Flussbadeanstalt ausgestellt.

Anmeldung: rehsumpf@email.
de oder zu den Öffnungszeiten der Ausstellung auf dem Rehsumpfgelände am Freitag, Samstag 14- 18 Uhr und Sonntag 10- 17 Uhr in der Wasserstadt 20 oder unter der Tel. 01629274988

Projektwoche „Schweinekästen und Bademoden“:

Ein weiteres Angebot für Kinder zur Badekultur in Dessau wird vom Museum für Stadtgeschichte ab 21. August veranstaltet. Begleitend zu der dort stattfindenden Ausstellung „Erinnern Sie sich?“, die die Objekte des Sammelaufrufs zur Badekultur an Elbe und Mulde präsentiert, wird auch eine Projektwoche für Kinder von der Museumspädagogin Birgit Wetzel durchgeführt.

Anmeldung: Tel. 0340 5 16 84 33 

 

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