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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 17.01.2020 um 15:23:46

Dessau: Wie soll der „Stadteingang Ost“ künftig aussehen? - Ergebnisse der Entwurfswerkstatt werden öffentlich vorgestellt

Blick auf dem Johannbau,  die Marienkirche, den Rathausturm und die ehemalige Berufsschule, die für ein neues Hotel weichen wird. Blick auf dem Johannbau, die Marienkirche, den Rathausturm und die ehemalige Berufsschule, die für ein neues Hotel weichen wird.
Foto: Anke Katte
Für den „Stadteingang Ost“ in Dessau - bestehend aus Schloßplatz, Lustgarten und Mühleninsel - wird seit September zur Neugestaltung ein Dialogverfahren durchgeführt. Die Entwurfswerkstatt am 8. und 9. November 2019 hat als Teil des Dialogverfahrens viele neue Ideen für eine der herausragenden Gestaltungsaufgaben der kommenden Jahre in Dessau-Roßlau gebracht. Mehr als 40 Teilnehmende aus der Bürgerschaft, der Politik und verschiedenen Institutionen steckten die Köpfe zusammen, zeichneten, diskutierten und fanden in drei Teams – begleitet von professionellen Planungsbüros – zu gemeinsamen Entwürfen.

„Wir sind uns grün

Das Team „Wir sind uns grün“ – unterstützt von Steinblock Architekten aus Magdeburg – möchte einen neuen und eindrucksvollen Stadteingang nach Dessau ermöglichen, indem es die historische Situation der ehemaligen Kuhhäuschen nun auf die westliche Seite der Friedensbrücke verlagert und mit zwei Neubauten eine neue Torsituation mit Blick auf Lustgarten und Johannbau schafft. 
Der Johannbau wird zugunsten des Stadtmuseums mit dem ehemals barocken Südflügel des Schlosses und einem Solitärbau ergänzt, der transparent ist und den Johannbau nicht verdeckt. 
Eine leichte und filigrane Brückenkonstruktion schafft eine geschwungene Verbindung vom Lustgarten zur Tiergartenbrücke und damit zur Landschaft im Osten. 
An der Mulde locken ein neues Café und breite Sitzterrassen bis zum Wasser. Ein 360-Grad-3-D-Kino erinnert mit einer Projektion an das alte Dessau des 17. Jahrhunderts. 
Die Verlagerung der Kreuzung der Askanischen Straße und der Ludwigshafener Straße verschafft dem erweiterten Schlossensemble mehr Luft und Platz für den neuen, attraktiven Solitärbau des Technischen Rathauses als Hochpunkt mit Blick auf die Mulde und die Innenstadt.

„Neues Ufer“

Das Team „Neues Ufer“ – begleitet vom Landschaftsarchitekturbüro Uwe Merz mit bankertsommer Architekten aus Dessau-Roßlau – möchte noch vorsichtig sein und Chancen für die Zukunft nicht verbauen. Es schlägt für den Bereich zwischen Mulde und der B 185 einen vielseitigen Aktivbereich für alle Altersgruppen vor – etwa für Basketball, Beach-Volleyball und Tischtennis. 
Ein Rundweg erschließt als Naturlehrpfad beide Uferseiten. Die Ludwigshafener Straße wird mittels einer Brücke überquert. 
Am Ostufer der Mulde entsteht ein Boulevard mit Blick auf die Silhouette der Innenstadt. 
Rund um den Johannbau sollen in Ergänzungsbauten, ähnlich dem ehemaligen Schloss, neue Angebote entstehen, die die Innenstadt interessanter machen: ein erweitertes Stadtmuseum und ein Welterbezentrum, in dem die vier Dessauer UNESCO-Welterbestätten sichtbarer gemacht werden. 
Das Team schlägt vor, die Gestaltung dieser Gebäude in einem Wettbewerb zu betrachten. 
Der Lustgarten soll eine besondere Qualität erhalten und als „kleines Gartenreich“ mit den Pflanzen des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches ein Schaufenster in dieses Welterbe bilden.

„Blau“

Im Team „Blau“ – unterstützt durch Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten aus Dresden – wurden drei unterschiedliche Lösungen für den Bereich um den Schloßplatz erarbeitet und schon ein teaminterner Favorit gekürt. 
Die favorisierte Variante schafft eine große Grünspange vom Stadtpark bis zur Mulde. Dazu werden der Durchgang vom Schlossplatz „erweitert“ und der Rückbau der südlichen Wohnhäuser am Lustgarten macht den Blick von der Friedensbrücke zum Schloßplatz frei. 
Beim Umgang mit der Ludwigshafener Straße wünscht sich das Team eine Tunnellösung für einen ungestörten Landschaftsübergang zur Mulde. Dort wird das Gebäude der ehemaligen Gaststätte Zollhaus wiederbelebt und als Blickpunkt in Richtung Innenstadt/Johannbau aufgewertet. 
Beidseitig entstehen südlich der Friedensbrücke Sitzstufen zur Mulde und auf der Westseite anschließend eine gebaute Uferpromenade bis zu einem Strandcafé kurz vor der Tiergartenbrücke.

Bereits direkt nach der Werkstatt  haben die drei Teams ihre Entwürfe öffentlich präsentiert. Nach einem großen Applaus für alle Teams wurden  Fragen gestellt (z. B. zum Umgang mit zu erwartenden Hochwasserereignissen), Hinweise gegeben und auch kontrovers diskutiert. 

Die professionellen Planungsbüros, die die Teams begleitet haben, werden die Entwürfe nun überarbeiten, weiterentwickeln und öffentlich präsentieren – direkt im Vorfeld der Tagung des Auswahlgremiums bzw. der Jury, die abschließend dem Stadtrat eine Arbeit zur Umsetzung empfehlen wird. 

Präsentation

Die Stadt Dessau-Roßlau lädt herzlich ein, an dieser Präsentation teilzunehmen und die Konzepte kennenzulernen. Bürgerinnen und Bürger können die Gelegenheit nutzen, mit den Teams ins Gespräch zu kommen und der Jury ihre Hinweise mit auf den Weg zu geben. 
Die Präsentation findet am 23. Januar 2020, 17 bis 20 Uhr, in der Marienkirche Dessau statt. 

 

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