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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 27.01.2020 um 13:46:43

Erdgeschichtliche Zeugen aus der Region Dessau und Köthen ziehen nach Halle

Diese große und einige Kilo schwere Bohrprobe fand 1930 als sogenannter „Granit von Dessau“ Eingang in die  Fachliteratur. Dr. Bodo-Carlo Ehling, Vizedirektor des Landesamtes für Geologie und Bergwesen, freut sich, dass die Stücke Eingang in die Bohrdatenbank, die insgesamt 150.000 Bohrkerne umfasst, findet.Fotos: Anke Katte Diese große und einige Kilo schwere Bohrprobe fand 1930 als sogenannter „Granit von Dessau“ Eingang in die Fachliteratur. Dr. Bodo-Carlo Ehling, Vizedirektor des Landesamtes für Geologie und Bergwesen, freut sich, dass die Stücke Eingang in die Bohrdatenbank, die insgesamt 150.000 Bohrkerne umfasst, findet.Fotos: Anke Katte
Foto: Anke Katte Galerie (1 Bild)
Landesamt für Geologie und Bergwesen übernimmt 650 Bohrkerne.  

Von Anke Katte


650 Bohrkerne mit geologischem Material aus dem Raum Dessau und Köthen traten  vor wenigen Tagen eine kurze Reise von Dessau nach Halle an. Als Leihgaben des Museums für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau werden die teilweise schwergewichtigen erdgeschichtlichen Zeugnisse Eingang in die Bohrdatenbank des Landesamtes für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt finden.
 
„Für uns liefern die zwischen 70 und 90 Jahre alten Bohrkerne wichtige Daten und Erkenntnisse“,  erklärt Dr. Bodo-Carlo Ehling, Vizedirektor des Landesamtes. 
Zu den Aufgaben des Amtes gehört es u. a. Belegproben aus allen Regionen des Landes zu sammeln und wissenschaftlich auszuwerten. Die Erfassung, Bewertung und Bereitstellung von Fachinformationen über den Zustand und mögliche Veränderungen der Erdkruste sind z. B. maßgeblich bei der Suche nach Bodenschätzen, aber auch bei der Umsetzung der neu gestarteten Standortauswahl für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle.
 
„Die Gegend um Dessau war für uns bisher noch ein weißer Fleck. Die bis aus 300 Metern Tiefe heraufbeförderten Bohrkerne geben Aufschluss über die erdgeschichtliche Entstehungszeit und die Beschaffenheit des Untergrundes. „Sollte Dessau also irgendwann einmal den Bau einer U-Bahn planen, können wir aufgrund der Bohrproben wichtige Informationen für die Bauplanung liefern“, meint Dr. Bodo-Carlo Ehling mit einem Augenzwinkern.

Ein Großteil der Proben stammt aus 1930er Jahre und wurde im Zuge der Kupferschiefer-Erkundung gewonnen. Andere dienten der Kartierung bzw. der Suche nach Grundwasserressourcen.
31 Bohrkerne, die einen erdgeschichtlichen Querschnitt von Dessau darstellen, verbleiben in der Dauerausstellung des Naturkundemuseums, ergänzt Dr. Angelia Hesse. 
Als sie 1992 ihren Dienst als Geologin am Museum in Dessau antrat, gehörte es zu ihren ersten Aufgaben die Bohrkern-Sammlung zu bewerten, zu katalogisieren und so für die Nachwelt zu bewahren.
Die Bohrkerne waren bis 1978 im Bestand des Heimatmuseums Köthen.
 

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