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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 28.01.2020 um 15:38:43

Sportwagen Marke Eigenbau aus Rodleben

Klaus-Lothar Bebber hat dem   „Ferrari“ Marke Eigenbau ein dauerhaftes Zuhause gegeben. Klaus-Lothar Bebber hat dem „Ferrari“ Marke Eigenbau ein dauerhaftes Zuhause gegeben.
Foto: Anke Katte Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Rudolf Schmoz baute sich in den 1970er Jahren aus Kunstharz und Glasfasern  sein  Traumauto.

Von Anke Katte


Dieser schnittige ferrarirote  Flitzer ist ein echtes Unikat! Gebaut wurde es Anfang der 1970er Jahre in Rodleben und zwar in Handarbeit.
Aus Glasfasern und Kunstharz hat sich Rudolf (Rudi) Schmoz (1921-1995) sein Traumauto geschaffen, mit dem er bis in die 1990er Jahre  auf den Straßen in Dessau und Umgebung für Aufsehen sorgte.

RS steht nicht für eine bekannte Automarke, sondern für den Schöpfer des Fantasieautos Rudolf Schmoz, der zu DDR-Zeiten eine Kfz-Werkstatt in Rodleben betrieb. Als Servicewerkstatt für die wenigen VW, die damals über die DDR-Straßen holperten, hatte er Zugang zu den raren Ersatzteilen und hatte sich wie andere findige Dessauer auch mit der Technologie des Gieß- und Handauflege-Verfahrens vertraut gemacht. In seiner Werkstatt wurden aus Glasfasern, Harz und Härter Kunststoffteile als  Zulieferung  für Dessauer Betriebe, aber auch Spoiler, Kotflügel und andere Teile für Autokarosserien angefertigt. Und eben aus genau diesem Material  entstand die komplette Karosse für seinen Sportwagen,  der auf einem VW-Käfer-Fahrgestell aufgebaut ist und mit einem VW-Motor  (57 PS) angetrieben wird. 

Diese Rarität der regionalen Automobilgeschichte konnte sich Kfz-Innungsobermeister Klaus-Lothar Bebber nicht entgehen lassen. Aus Verbundenheit mit der Heimat und aus Hochachtung vor der Leistung des Autobauers hat er das gute, fahrbereite Stück erworben und präsentiert es jetzt dauerhaft im Autopark Roßlau (Roßlauer Straße 102), wo es neben dem Patent-Motorwagen „Pfeil 1“ von Automobilpionier Friedrich Lutzmann (1859-1930), der ehemals in der Dessauer Wasserstadt seine großen Pläne schmiedete, glänzt. Interessierte könnten gern vorbeischauen.

Rudolf Schmoz war übrigens begeisterter Segelflieger und gehörte vor 30 Jahren  zu den Gründungsmitgliedern, die den Fliegerclub am 19. Januar 1990 wieder gründeten. 
 

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