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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 12.08.2020 um 09:25:39

Dessauer brau.ART-Künstler vorgestellt: Timm Scharge


Foto: Frank Schmidtke Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Nun schon zum 11. Mal veranstaltet der brau.ART e. V. seine jährliche Gruppenausstellung in der Alten Schultheiss-Brauerei Dessau.

Das diesjährige Ausstellungsthema „Auf der Kippe“ ist fast sprichwörtlich zu nehmen. Denn Corona-bedingt musste der ursprünglich geplante Termin der Eröffnung im Mai gekippt werden. Die Vernissage findet nun am 19. September statt. Die Exposition wird bis zum 4. Oktober 2020 gezeigt.

Zum Thema „Auf der Kippe“ präsentieren 21 Künstlerinnen und Künstler aus Dessau und Umgebung sowie aus den Partnerstädten Roudnice (CZ) und Ibbenbüren  ihre Werke.

Sie werden sich dem Thema in unterschiedlichen Kunstgattungen und mit spezifischen Stilmitteln nähern: Malerei, Grafik, Fotografie, Faltkunst, Bildhauerei, Fotomalerei, Plastik, Collage, Holz- und Textilgestaltung, Design und anderes. Die Betrachter dürfen gespannt sein, welche Assoziationen das Thema bei den Künstler auslöste und was davon sich letztlich in ihren Werken wiederfinden lässt.

Einmalig ist auch das Ambiente der denkmalgeschützten Alten Brauerei, die wieder den passenden Rahmen für die Ausstellung diesmal auch insofern bietet, als dass sie selbst „Auf der Kippe“ steht. Die in die Jahre gekommenen Gebäude der Gründerzeit (1850) zeigen leider immer deutlicher die Spuren von Verfall und Niedergang. So unterstreichen sie ungewollt die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema.

Der Wochenspiegel stellt die Dessauer brau.ART-Künstler in Kurzporträts vor:

Timm Scharge

Timm Scharge, geboren 1956 in Halle, stammt aus einer Künstlerfamilie. Die Mutter ist Malerin, der Vater Bühnenbildner, die Großeltern lehren an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. In deren Fußstapfen tritt Timm Scharge aber erst relativ spät, als er seine Liebe zum Werkstoff Holz wiederentdeckt.

Nach einer Ausbildung zum Möbeltischler macht er sich im Jahr 1994 selbstständig als freiberuflicher Möbelrestaurator mit eigener Werkstatt. Seit 1998 ist er künstlerisch tätig in der Gestaltung von Holz- und Steinobjekten. Für Timm Scharge ist die Natur die größte Inspiration. „Die Vielfalt der Natur ist einzigartig und unheimlich spannend“. Wie nur wenige versteht er es, diese Vielfalt nicht nur zu sehen, sondern für seine Kunst auch zu  entdecken und neu zu erfinden. Sehr wichtig ist ihm dabei aber, dass sich die Schönheit der Natur immer im Kunstwerk widerspiegelt. Die Natürlichkeit des Materials soll erhalten bleiben, wenn die künstlerische Idee umgesetzt wird. Das Ganze muss eine Einheit bilden.

Werkstoffbasis für Timm Scharges Arbeiten sind zum großen Teil Schwemm- oder Bruchhölzer, die durch die Naturgewalten Wind und Wasser „gegerbt“ und manchmal durch Insektenfraß oder Holzpilz „veredelt“ wurden. Aber auch in Fossilien hat er schon seine künstlerischen Absichten umgesetzt. Ammoniten, die in einem Tagebau gefunden wurden, hat er in mühseliger Kleinarbeit mit dem Dremel bearbeitet und ihnen neues Leben eingehaucht.

Timm Scharge mag filigrane, zerbrechlich wirkende Objekte. Die Werke des  Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti, mit seinen überdehnten Figuren, faszinieren Timm Scharge. Auch er hat zahlreiche schlanke, zarte Skulpturen geschaffen. Diese haben  den Vorteil, so Scharge,  dass sie nicht nur dekorativ sind, sondern auch wenig Platz einnehmen.

In der brau.ART-Ausstellung werden zwei Skulpturen von Timm Scharge zu sehen sein, die ziemlich gegensätzlich sind, sowohl in der Gestaltung als auch in der inhaltlichen Aussage.

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