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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 14.08.2020 um 09:27:28

Dessauer brau.ART-Künstler vorgestellt: Detlef Münnich


Foto: Frank Schmidtke Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Nun schon zum 11. Mal veranstaltet der brau.ART e. V. seine jährliche Gruppenausstellung in der Alten Schultheiss-Brauerei Dessau.

Das diesjährige Ausstellungsthema „Auf der Kippe“ ist fast sprichwörtlich zu nehmen. Denn Corona-bedingt musste der ursprünglich geplante Termin der Eröffnung im Mai gekippt werden. Die Vernissage findet nun am 19. September statt. Die Exposition wird bis zum 4. Oktober 2020 gezeigt.

Zum Thema „Auf der Kippe“ präsentieren 21 Künstlerinnen und Künstler aus Dessau und Umgebung sowie aus den Partnerstädten Roudnice (CZ) und Ibbenbüren  ihre Werke.

Sie werden sich dem Thema in unterschiedlichen Kunstgattungen und mit spezifischen Stilmitteln nähern: Malerei, Grafik, Fotografie, Faltkunst, Bildhauerei, Fotomalerei, Plastik, Collage, Holz- und Textilgestaltung, Design und anderes. Die Betrachter dürfen gespannt sein, welche Assoziationen das Thema bei den Künstler auslöste und was davon sich letztlich in ihren Werken wiederfinden lässt.

Einmalig ist auch das Ambiente der denkmalgeschützten Alten Brauerei, die wieder den passenden Rahmen für die Ausstellung diesmal auch insofern bietet, als dass sie selbst „Auf der Kippe“ steht. Die in die Jahre gekommenen Gebäude der Gründerzeit (1850) zeigen leider immer deutlicher die Spuren von Verfall und Niedergang. So unterstreichen sie ungewollt die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema.

Der Wochenspiegel stellt die Dessauer brau.ART-Künstler in Kurzporträts vor:

Detlef Münnich

Der 1959 in Weimar geborene Detlef Münnich studierte von 1980 bis 85 Architektur und Künstlerisches Gestalten und ist seit Anfang der neunziger Jahre als freiberuflicher Architekt tätig. Seit 2003 hat sich Detlef Münnich einer  Kunstart verschrieben, die es so wahrscheinlich in Deutschland nicht noch einmal gibt. Er selbst  spricht dabei von Fotomalerei. Im reinen Definitionssinn handelt es sich zwar um eine Form der Collagentechnik (verschiedene Fotoelemente werden durch Aufkleben zu einem neuen Gesamtbild zusammengefügt), aber eigentlich ist es eine Art Maltechnik, die ohne Pinsel, Farbe und Staffelei auskommt. Dafür verwendet er ganz normale Fotos, wie sie jeder im Urlaub oder als Hobbyfotograf schießt. Diese zerschneidet er in unregelmäßige Streifen und Schnipsel. In seinem kleinen Atelier setzt er sie dann zu neuen, abstrakten Bildern zusammen, indem er die einzelnen Fotoelemente auf Karton geklebt. Die so entstandenen Bilder haben teilweise beachtliche Formate von 80 x 100 cm und bestehen aus tausenden Elementen.

Diese Technik unterscheidet sich natürlich grundlegend von der herkömmlichen Form der Malerei mit Farben und bietet in der  Ausdrucks- und Darstellungsweise für den Künstler viele Vorteile.
Da die einzelnen „Foto-Pinselstriche“ alle eine verschiedene Farbgebung haben und in sich noch eine
eigene Struktur besitzen,  strahlt am Ende das fertige Bild eine ungeheure Lebendigkeit aus. Die Kanten und Umrisse der einzelnen,  übereinander geklebten  Elemente bleiben deutlich sichtbar, wodurch beim Betrachter der Eindruck zusätzlicher Tiefe entsteht.

Detlef Münnich, der 2007 den Kunstwettbewerb der Karl-Heinz Heise Stiftung gewann, arbeitet aber auch mit anderen ungewöhnlichen Materialien. In der  vergangenen Ausstellung zeigte er zum Beispiel seine sogenannten „Brandplastiken“ aus geschmolzenem Kunststoff.

Für die aktuelle brau.ART-Ausstellung hat Detlef Münnich eine Reihe neuer „Fotomalereien“ geschaffen. Eventuell wird dort auch noch eine ganz besondere Projektidee des Künstlers zu sehen sein, deren finale Realisierung aber noch nicht sicher ist.


11. brau.ART Dessau 2020

19. 9. - 4. 10. 2020

Alte Brauerei
Brauereistraße 1-2,
Eingang Elisabethstraße
06847 Dessau

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Do, So – 14  bis 18 Uhr
Fr und Sa – 14 bis 20  Uhr




 

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