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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 09.09.2020 um 18:34:29

Bundesweiter Probealarm

Warntag soll Bevölkerung sensibilisieren - am Donnerstag, 11 Uhr gibt es einen bundesweiten Probealarm Warntag soll Bevölkerung sensibilisieren - am Donnerstag, 11 Uhr gibt es einen bundesweiten Probealarm
Foto: Stefan Julius
Warntag soll Bevölkerung sensibilisieren - am Donnerstag, 11 Uhr gibt es einen bundesweiten Probealarm

Region (WS).
Am 10. September 2020 wird es um 11 Uhr erstmals seit der Wiedervereinigung einen bundesweiten Probealarm mit allen vorhandenen Warnmöglichkeiten, wie Radio, Fernsehen, sozialen Medien, Warn-Apps, Sirenen, Lautsprecherwagen und digitalen Anzeigetafeln geben. Nach der Auslösung des Probealarms ist wenig später eine Entwarnung vorgesehen.
 Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht: „Im Ernstfall, zum Beispiel bei einem Großfeuer, Hochwasser, einem Anschlag, drohenden Unwettern oder wie bei der Ausbreitung des Coronavirus, benötigen die Menschen schnellstmöglich Warnungen und zugleich verlässliche behördliche Informationen und Verhaltensempfehlungen.

Mit dem Warntag wollen wir die Bevölkerung sensibilisieren. Nur wer eine behördliche Warnmeldung wahrnimmt und richtig einordnet, der kann umgehend handeln und sich sowie Familie, Nachbarn, Freunde und Arbeitskollegen in Gefahrensituationen schützen. Generell gilt bei einer behördlichen Warnmeldung: Ruhe bewahren, fortlaufend die Informationen und Handlungsempfehlungen der Behörden verfolgen, entsprechend handeln und die Informationen an Personen im direkten Umfeld weitergeben.“  Am Warntag wird der behördliche Probealarm auf unterschiedlichen Verbreitungswegen und Kanälen verbreitet. Über das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes können Bund, Länder und Kommunen u. a. folgende zur Verfügung stehende Warnmittel auslösen:

-  Warn-Apps (u. a. NINA)
- Radio - Fernsehen (bundesweite Programme der öffentlich-rechtlichen und privaten Anbieter)
- Online (z. B. Webseiten von Behörden, Soziale Netzwerke)
- Werbetafel (z. B. Park- und Verkehrsleitanzeigen)
- Fahrgastinformationssysteme von Verkehrsanbietern (z. B. Deutsche Bahn, ÖPNV).

Als weitere Warnmittel stehen Sirenen und Lautsprecherwagen zur Verfügung, welche von den Kommunen zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden können.

 
 

 

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