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Wochenspiegel > Dessau-Roßlau > Dessauer brau.ART-Künstler vorgestellt: Gerhard Tetzlaff >
Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 17.09.2020 um 15:04:21

Dessauer brau.ART-Künstler vorgestellt: Gerhard Tetzlaff


Foto: Frank Schmidtke Galerie (1 Bild)
Nun schon zum 11. Mal veranstaltet der brau.ART e. V. seine jährliche Gruppenausstellung in der Alten Schultheiss-Brauerei Dessau.

Das diesjährige Ausstellungsthema „Auf der Kippe“ ist fast sprichwörtlich zu nehmen. Denn Corona-bedingt musste der ursprünglich geplante Termin der Eröffnung im Mai gekippt werden. Die Vernissage findet nun am 19. September (15 Uhr) statt. Die Exposition wird bis zum 4. Oktober 2020 gezeigt.

Zum Thema „Auf der Kippe“ präsentieren 21 Künstlerinnen und Künstler aus Dessau und Umgebung sowie aus den Partnerstädten Roudnice (CZ) und Ibbenbüren  ihre Werke.
Sie werden sich dem Thema in unterschiedlichen Kunstgattungen und mit spezifischen Stilmitteln nähern: Malerei, Grafik, Fotografie, Faltkunst, Bildhauerei, Fotomalerei, Plastik, Collage, Holz- und Textilgestaltung, Design und anderes. Die Betrachter dürfen gespannt sein, welche Assoziationen das Thema bei den Künstler auslöste und was davon sich letztlich in ihren Werken wiederfinden lässt.

Einmalig ist auch das Ambiente der denkmalgeschützten Alten Brauerei, die wieder den passenden Rahmen für die Ausstellung diesmal auch insofern bietet, als dass sie selbst „Auf der Kippe“ steht. Die in die Jahre gekommenen Gebäude der Gründerzeit (1850) zeigen leider immer deutlicher die Spuren von Verfall und Niedergang. So unterstreichen sie ungewollt die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema.

Der Wochenspiegel stellt die Dessauer brau.ART-Künstler in Kurzporträts vor:

Gerhard Tetzlaff

Der Dessauer Maler und  Grafiker Gerhard Tetzlaff wurde 1931 in Danzig geboren. Beruflich tritt er zunächst in die Fußstapfen des Vaters, der als Dekorationsmaler tätig war. Wie dieser entwickelt Gerhard Tetzlaff schnell ein Faible für Farben und Strukturen.

Er macht eine Lehre als Plakatmaler und erlangt später in diesem Beruf den Meisterabschluss. Akribisch seitenweise Malstockschriften anfertigen, das konnte aber jemanden mit Künstlerblut in den Adern auf Dauer nicht befriedigen. Gerhard Tetzlaffs Focus  ging immer mehr in Richtung kreative Werbegrafik und Malerei. Er arbeitete  freiberuflich für Ausstellungen und Messen. So entwarf er unter anderem Werbebroschüren für die Dessauer ABUS-Maschinenfabrik.

Seit Anfang der 1960er Jahre ist Gerhard Tetzlaff künstlerisch tätig, erwarb an der Volkskunstakademie in Alsleben einen Abschluss und holte sich bei so bekannten Malern wie P.E.M. Albrecht, Meinulf  Splett und Rudolf Hugk sein künstlerisches Rüstzeug.

Ob Holzgestaltung oder Keramikkunst, Gerhard Tetzlaff hat sich im Laufe der Jahre mit den unterschiedlichsten Kunstformen beschäftigt und gearbeitet. Sein Hauptaugenmerk gilt jedoch, trotz dieser „Ausflüge“, der Arbeit mit Pinsel, Stift und Zeichenfeder.
Konkrete Inspirationsquellen habe er nicht, so Gerhard Tetzlaff. Vielmehr  nimmt er Dinge, die ihn beschäftigen oder beeindrucken zum Anlass, um diese malerisch zu bearbeiten. Dieses können beiläufige Beobachtungen sein, aber auch Gedanken zu gesellschaftspolitischen Themen.

Immer wieder ist für ihn  das urbane heimatliche  Umfeld Gegenstand seiner Arbeiten, wie in seiner kürzlich zusammengestellten Kollektion von alten   und neuen Federzeichnungen mit dem Titel „Dessau zwischen Elbe und Mulde“. Für die bevorstehende  brau.ART hat Gerhard Tetzlaff, der dieser Tage seinen 89. Geburtstag feiern durfte, einen „Auf der Kippe – Baum“ geschaffen, den er zusammen mit einigen  Rohrfederzeichnungen den Besuchern in der Alten  Brauerei präsentieren wird.


11. brau.ART Dessau 2020
19. 9. - 4. 10. 2020
Alte Brauerei
Brauereistraße 1-2,
Eingang Elisabethstraße
06847 Dessau

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Do, So – 14  bis 18 Uhr
Fr und Sa – 14 bis 20  Uhr




 

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