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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Dem Mittelstand in Sachsen-Anhalt geht's laut einer Studie derzeit gut: "Ein bissel Geld im Markt" >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 08.07.2016 um 17:14:42

Dem Mittelstand in Sachsen-Anhalt geht's laut einer Studie derzeit gut: "Ein bissel Geld im Markt"

Martin Rosenfeld vom IWH und Martin Plath von Creditreform zeichneten ein positives Bild vom Mittelstand. Martin Rosenfeld vom IWH und Martin Plath von Creditreform zeichneten ein positives Bild vom Mittelstand.
Foto: S. Christmann
Halle (sc). Wenn es jemandem in Sachsen-Anhalt derzeit gut geht, dann ist es der Mittelstand. Das jedenfalls ergibt sich aus der gemeinsam gestarteten Frühjahrs-Umfrage von Creditreform Halle und dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

Demnach gaben immerhin knapp 63 Prozent der befragten Firmen ihre Geschäftslage mit „gut" und „sehr gut" an. Der Mittelstand, so Creditreform-Prokurist Martin Plath, befinde sich also weiter in Hochstimmung und zeige kaum Schwächen. Er profitiere vom derzeit starken privaten Konsum, von sinkender Arbeitslosigkeit, Einkommenszuwächsen und Preisstabilität. Auch der bevorstehende Brexit könnte dem Mittelstand im Land kaum etwas anhaben - die geringe Exportquote zeige sich hier mal von ihrer positiven Seite. Nur eine Minderheit musste Umsatzeinbußen hinnehmen, ansonsten wurde die Beschäftigtenzahl gehalten oder aufgestockt.

Besonders das Dienstleistungsgewerbe zeigte einen wachsenden Arbeitskräftebedarf an. Erhöht habe sich, so Martin Rosenfeld, Leiter des Forschungsfeldes Stadtökonomik am IWH, die Investitionsbereitschaft: Gut die Hälfte der befragten Unternehmen wollen investieren. Gleichwohl läge die Investitionsbereitschaft im Land weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt, weil gerade die Bauunternehmen Sachsen-Anhalts sich hier nach wie vor stark zurückhalten würden. Auch der Handel sei zurückhaltend - In-vestitionen würden hier, wenn, dann von großen Ketten getätigt (z. B. TK Maxx in Halle), aber nicht von Klein- und Mittelständlern.

Dass es dem Mittelstand im Land gut geht, macht Martin Plath auch daran fest, dass sich die Zahlungsmoral weiter verbessert habe und die Eigenkapitalquote gestiegen sei. Man merke halt, das „ein bissel Geld im Markt" sei, weil Kontokorrentlinien nur wenig in Anspruch genommen würden und so auch weniger Forderungen beizutreiben seien.

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