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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 06.11.2017 um 18:09:41

Erste "HAL ART": Bildende Kunst unter der Händel-Hallen-Orgel

Halle (sc). Für die Keramikkünstlerin Claudia Klinkert von der „ateliergemeinschaft kunstrichtungtrotha" ging ge-nauso wie für ihre Atelierkollegin Christin Müller ein Wunschtraum in Erfüllung.

Eine wirkliche große, repräsentative Kunstausstellung in Halle, auf der sie sich und ihre Kunst nicht nur präsentieren, sondern sie auch an kunstinteressierte Käufer bringen konnten. Schließlich muss ein Künstler ja auch von seiner Arbeit leben können. Dass Claudia Klinkert nun auf der „HAL ART" am vergangenen Wochenende in der Händel-Halle genau dort mit ihren „Schuppenkleidern" vertreten war, wo sie vor zehn Jahren ihre Abschlussarbeit an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein präsentierte, war für sie das Sahnehäubchen obendrauf.

Wie Claudia Klinkert ging es vielen Künstlern: endlich gibt es mit der „HAL ART" eine Kunstmesse in Halle, die ihrem Namen gerecht wird und die kompakt zeigt, welchen Künstlerreichtum wir hier in der Region haben. Auch Künstler, die einst an der „Burg" in Halle studiert haben, fanden zur „HAL ART" den Weg mit ihren Werken zurück an die Saale, wie zum Beispiel Luise Ritter mit ihren an architektonische Grundrisse und Stadtpläne erinnernden Zeichnungen. Darüber hinaus kam so mancher Künstler auch von weiter her, wie zum Beispiel Adrian Peters aus Halles Partnerstadt Karlsruhe. Er fand es nicht nur spannend, was diejenigen, die sich für seine abstrakten Zeichnungen interessierten, darin alles sehen konnten, sondern für sich selbst auch, eine Stadt wie Halle kennenzulernen.

Die Fach-Jury unter Vorsitz von Dr. Renate Luckner-Bien, die die Aussteller auswählte, hatte überhaupt offensichtlich ein gutes Händchen bewiesen, denn: sowohl künstlerische Vielfalt - von Malerei und Grafik über Schmuck, Fotografie, Keramik und Skulpturen aus Metall war alles dabei - als auch Qualität brachten sowohl die „richtigen" Künstler-Kollegen mit-einander ins Gespräch, als auch genügend Anregungen für das Publikum.

Das hatte dann die Qual der Wahl beim Erwerb so mancher Objekte. Für den (manchmal nötigen) Bargeldnachschub war übrigens ge-sorgt: vor der Händel-Halle war ein mobiler Geldautomaten-Bus geparkt. Der muss auch genutzt worden sein, denn für so manchen Künstler war die erste „HAL ART", die nach einer Vorbereitungszeit von drei Jahren und in Zu-sammenarbeit mit dem Halleschen Kunstverein e.V., die beiden in Halle ansässigen Bildenden Künstlerinnen Suse Kaluza und Claudia Klinkert und dem Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt e.V., der Stadt Halle und hier ansässigen Unternehmen entstand, auch ein wirtschaftlicher Erfolg. Keramikkünstlerin Susanne Weise konnte zum Beispiel schon am Samstagabend hinter so manche ihrer farbenfrohen Vasen ein Verkauft-Häkchen machen.

Darüberhinaus nutzten die Künstler ausgiebig die Möglichkeit, nicht nur mit dem kunstinteressierten Publikum, sondern auch untereinander ins Gespräch zu kommen. Überhaupt: die „HAL ART" haben viele als eine wunderbare Möglichkeit genutzt, aus der digital-forcierten Lebensbeschleunigung ein wenig die Geschwindigkeit herauszunehmen. Einfach mal auf einer Bank sitzen und nicht nur einen Sekundenblick auf ein Kunstwerk zu richten - das sah man am Wochenende in der Händel-Halle nicht nur einmal.

Wie die Veranstalter um die Händel-Hallen-Betreiber Ulf Herden und Matthias Winkler rückblickend am Montag er-klärten, gehörte die erste „HAL ART" zu den größten Kunstpräsentationen zeitgenössischer Kunst in diesem Jahrtausend in Sachsen-An-halt. Die nächste „HAL ART" plane die Händel Halle Be-triebsgesellschaft wieder mit den bewährten Kooperationspartnern bereits für das nächste Jahr für den 24. und 25. November.

Danach wollen man gemeinschaftlich die gewonnenen Erfahrungen gründlich auswerten und entscheiden, ob man die „HAL ART" im Ein-Jahres-Rhythmus oder auch aller zwei Jahre fortführen werde.

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