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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Rettungsschwimmen: Hallenser Joshua Perling Weltmeister mit der Staffel! >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 23.11.2018 um 12:51:40

Rettungsschwimmen: Hallenser Joshua Perling Weltmeister mit der Staffel!

Nach der Goldstaffel - Perling, Lange, Zander, Malkowski (von links).  

Nach der Goldstaffel - Perling, Lange, Zander, Malkowski (von links).
Foto: DLRG/H. Friedrich
Australien/Halle (DLRG). Die simulierte Rettungsübung (SERC) und die Einzelrennen im Hinderschwimmen endeten für die DLRG-Sportler ernüchternd, denn kein deutscher Starter konnte sich im Vorderfeld platzieren. Die Hindernisstaffeln liefen da schon besser. Die deutschen Männer mit Hallenser Joshua Perling schwammen nur knapp eine Sekunde an einer Medaille vorbei, World Games-Sieger Japan ist nun auch Weltmeister in der Hindernisstaffel, und die Frauen mit Magdeburgerin Vivien Zander und Hallenserin Jessica Grote belegten in neuer Deutscher Rekordzeit Platz 6.

In den Folgedisziplinen stieg die Deutsche Mannschaft dann auch in den Kampf um die Medaillen ein. Die erste Medaille holte Danny Wieck; in der 100 Meter Rettungsübung gewann er als Mitfavorit um den Titel Silber. Er musste sich im Endspurt nur dem Australier Matt Davis geschlagen geben. Perling von der DLRG Halle-Saalekreis hatte sich als Viertplazierter ebenfalls für das Finale qualifiziert. "Leider habe ich im Finale auf den ersten Metern nach dem Start etwas zu viel verloren, so kam ich nicht mehr ganz an meine Bestzeit heran", konstatierte Perling nach seinem sechsten Platz im Finale. Die zweite Medaille für die DLRG gewann Jan Malkowski, der bevor er zur Sportfördergruppe nach Warendorf wechselte, viele Jahre in Halle trainierte und sich mit Teamkamerad Perling dort eine WG teilte. Nach einem furiosen Start über 100 Meter Retten mit Flossen und Gurt war Malkowski bei 50 Metern als erster an der Puppe, als er jedoch den Gurtretter umlegen wollte, patzte er leicht, verlor wertvolle Zeit und rutschte auf Platz 6 zurück. Doch Dank seiner starken Rückbahn konnte er noch den zweiten Platz und damit die Silbermedaille erringen. Fast wäre es Vivien Zander aus Magdeburg ebenfalls geglückt in gleicher Disziplin eine Medaille bei den Frauen zu erringen. Nach einem beherzten Rennen fehlten ihr letztlich nur 15 Hundertstel Sekunden zu Bronze; sie wurde hinter der Französin Magali Rousseau Vierte.

Der Höhepunkt war dann die abschließende Mixed-Staffel 4 x 50 Lifesaver Relay. Neben Zander, Perling und Malkowski startete auch noch Kerstin Lange aus Harsewinkel. Alle vier wuchsen auf ihren Staffelpositionen über sich hinaus und wurden Weltmeister. Sie holten damit den ersten Titel für Deutschland bei dieser WM und das auch noch mit neuer Weltrekordzeit. In 1:47,70 Minuten distanzierten sie die starken Staffeln aus Italien, Neuseeland und Australien auf die folgenden Plätze.

 

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