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Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 29.11.2018 um 17:47:35

Sportlerehrung des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Sachsen-Anhalt

Para-Kanutin Anja Adler (li.) auf der Sportler-Ehrung im Interview mit Andrea Holz (re.), Geschäftsführerin des BSSA, neben ihr die Magdeburger Leichtathletin Marie Brämer-Skowronek und der Magdeburger Para-Kanute Alireza Kardooni.  Para-Kanutin Anja Adler (li.) auf der Sportler-Ehrung im Interview mit Andrea Holz (re.), Geschäftsführerin des BSSA, neben ihr die Magdeburger Leichtathletin Marie Brämer-Skowronek und der Magdeburger Para-Kanute Alireza Kardooni.
Foto: S. Richter Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Sachsen-Anhalts Behindertensportler holten 25 internationale Medaillen.

Halle (sr). Kämpfen, das kann Anja Adler. Die 29-jährige Promotionsstudentin hat es geschafft, nach einem schweren Unfall, der eine Querschnittslähmung nach sich zog, wieder ins Leben zurück zu finden. Die Geologin war bei Forschungen 15 Meter tief in einen Schacht gestürzt. Nach diesem Unfall musste sie sich nicht nur beruflich neu orientieren, auch ihren Sport - sie hatte das Gehen für sich entdeckt - konnte sie nicht mehr weiter betreiben.

Beruflich wechselte sie von der praktischen zur theoretischen Geologie und sportlich die Sportart. Seit zwei Jahren ist sie auch international erfolgreich im Kanu unterwegs. Neben dem deutschen Meistertitel im Kajak (KL2) holte sie in diesem Jahr Bronze bei der Europameisterschaft der Para-Kanuten und mehrere Top-Ten-Platzierungen bei den Welt- und den Europameisterschaften. Ein Dankeschön für sie und ihre Trainerin Ognyana Dusheva vom Halleschen Kanu-Club 54 gab es deshalb am vergangenen Dienstagabend zur Sportlerehrung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Sachsen-Anhalt (BSSA). Anja Adler wurde gemeinsam mit 35 weiteren Aktiven aus unserem Land geehrt.

Dr. Volkmar Stein, BSSA-Präsident, berichtete dabei voller Stolz, dass 36 Sportlerinnen und Sportler des BSSA in diesem Jahr Medaillen und hervorragende Platzierungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben errungen haben. 25 internationale Medaillen und 46 Deutsche Meistertitel - so die 2018-er Bilanz. Und er dankte allen Athleten, Trainern und Helfern für die hervorragende Arbeit, die geleistet wurde. Zu den Ausgezeichneten gehörten neben Anja Adler noch mehr Vertreter aus der Saalestadt. Ebenfalls erfolgreich als Para-Kanute unterwegs war Ivo Kilian vom HKC 54.

Gold-Medaillen im Para-Schwimmen hatten bei den Deutschen Meisterschaften Henriette Schöttner und Lena Völkel vom USV Halle und Martin Richter vom SV Halle geholt. Neben ihnen wurden auch ihre Trainer ausgezeichnet, Ognyana Dusheva vom Halleschen Kanu-Club 54 und Karin Seifert vom USV Halle.

Die Sportlerehrung war auch ein Abschiednehmen von Henriette Schöttner, die in diesem Jahr ihre leistungssportliche Laufbahn beendet. Allein neun Mal hatte die fast blinde Schwimmerin Gold-Medaillen bei den Erwachsenen gewonnen. Die zehn Jahre im Leistungssport, so berichtete sie bei ihrer Verabschiedung, haben ihr eine hohe Arbeitsdisziplin beigebracht und ihr Selbstwertgefühl gestärkt. Jetzt will sie sich auf ihr Studium in Leipzig konzentrieren. Sport werde aber auch weiterhin ein wichtiger Teil ihres Lebens bleiben.

Fotowettbewerb

Bereits zum zweiten Mal hatte der BSSA einen Fotowettbewerb ausgeschrieben, dieses Mal unter dem Motto „Sport-freu(n)de". Die eingereichten Bilder vermitteln verschiedene Einblicke in das sportliche Engagement von Menschen mit Handicap. Eine Jury hatte die Fotos bewertet und als Gewinner Ralph Weiser von der Förderschule „Sonnenschein" aus Wittenberg ermittelt. Platz zwei ging an Dirk Harnisch aus Quedlinburg und Dritter wurde Siegfried Schmidt vom BSSV Merseburg mit seinem Foto. Und es wird bald den nächsten Fotowettbewerb geben, versicherte BSSA-Präsident Dr. Stein und forderte alle auf, sich mit ihren Bildmotiven daran zu beteiligen.

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