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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 29.01.2019 um 14:48:24

Stiftung Moritzburg in Halle: Wieder zwei Feininger mehr - Jahr 2019 im Zeichen von Moderne und Bauhaus-Jubiläum

Thomas Bauer-Friedrich zeigt auf eine der Feininger-Neuerwerbungen: die Kohle-auf-Papier-Zeichnung Thomas Bauer-Friedrich zeigt auf eine der Feininger-Neuerwerbungen: die Kohle-auf-Papier-Zeichnung "Stadtkirche, Halle II".
Foto: S. Christmann
Halle (S. Christmann). Thomas Bauer-Friedrich, Direktor der Stiftung Moritzburg, konnte zu Beginn des neuen Jahres Feininger-Neuigkeiten verkünden. Zum ersten ist es der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt gelungen, zwei Werke Lyonel Feiningers für die Sammlungen der Moritzburg zu sichern. Zum einen die Kohle-Zeichnung auf Papier „Stadtkirche, Halle II", (siehe Foto), die 1937 der Ak-tion „Entartete Kunst" zum Opfer fiel. Zum anderen die Bleistift-Zeichnung „Granitsteinbruch bei Braunlage", die sich einst im Besitz des Moritzburg-Direktors Alois Schardt befand.

Die zweite Feininger-News: Für die Zeit der Ausstellung „Die Stille im Lärm der Zeit. Marc, Macke, Nolde - Meisterwerke aus der Sammlung Ziegler" vom 10. Februar bis 12. Mai 2019 kehrt das Feininger-Gemälde „Roter Turm II" nach Halle zurück. Schließ-lich hatte die Stadt Halle einst alle elf Gemälde des Halle-Zyklus‘ erworben (alle wurden 1937 als „entartet" beschlagnahmt; heute besitzt die Moritzburg drei dieser Gemälde). Schließlich arbeitet die Stadtmarketinggesellschaft (SMG) an einer Feininger-App. Mit der kann man sich (der Probebetrieb läuft Anfang März zur Internationalen Touristik Börse - ITB - in Berlin) indivi-
duell auf eine Route mit den neun Stelen zu den historischen Perspektiven begeben, die für Lyonel Feininger einst die Grundlage für seine Halle-Gemälde waren. Auf dem 60-minütigen Audiowalk erfährt man Wissenswertes über den Aufenthalt des Bauhaus-Meisters in der Saalestadt.

Apropos Bauhaus: das Jahr 2019 steht natürlich auch im Kunstmuseum Moritzburg ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums. Eine große Sonderschau mit dem Titel „Comeback der Meister" widmet sich vom 29. September 2019 bis 12. Januar 2020 diesem Thema. Über 100 hochkarätige Meisterwerke aus internationalen Sammlungen sollen gezeigt werden: Gemälde von Feininger, Kandinsky, Paul Klee, Georg Muche, Oskar Schlemmer ... Die Nazis machten mit ihrer Aktion „Entartete Kunst" 1937 auch die erlesene Sammlung der Moritzburg zur Moderne kaputt. Insgesamt gingen damals 146 Kunstwerke verloren. 14 davon konnten bis heute (erst) wieder zurückerworben werden. Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019 strebt diese Schau danach, diese Sammlung möglichst vollständig temporär in Halle zu rekonstruieren.

Und auch wenn 2019 zu den genannten Projekten noch weitere interessante dazu kommen (neue Werke auf der Empore: Bildteppiche von Johanna Schütz-Wolff, eine Schau mit Einar-Schleef-Werken): an das überragende Jahr 2018 wird man 2019, was die Besucherzahlen betrifft, nicht herankommen.Bauer-Friedrich: Klimt mit allein 90 000 Besuchern könne nicht als Messlatte herangezogen werden.

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