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Wochenspiegel > Halle (Saale) > 14. internationales Festival „Women in Jazz“ wirft seine Schatten voraus: "Very british" mit "Bond-Music" >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 18.03.2019 um 10:33:27

14. internationales Festival „Women in Jazz“ wirft seine Schatten voraus: "Very british" mit "Bond-Music"

Anne-Marie Herda und Joel Podolski wirken beim James-Bond-Projekt mit.  Anne-Marie Herda und Joel Podolski wirken beim James-Bond-Projekt mit.
Foto: S. Christmann Galerie (1 Bild)
Halle (S. Christmann). Als Ulf Herden begann, das 14. internationale Festival „Woman in Jazz" in Halle zu planen, konnte er wohl schon ein wenig ahnen, dass das diesjährige Motto „Very british - Jazz from the United Kingdom" an Aktualität nichts zu wünschen übrig lassen würde. Wobei die beteiligten britischen Jazz-Musikerinnen und -Musiker schon signalisiert hätten, dass das Brexit-Chaos sich nicht negativ auf ihre Festivalauftritte auswirken werde.

Dabei beschränkt sich das einzigartige Festival nicht auf die acht Tage vom 24. April bis zum 1. Mai. Es gibt bereits zwischen dem 12. und 17. April fünf Opening-Konzerte, die auf das Festival hinweisen. Und danach gibt es noch ein Brü-ckenkonzert zwischen dem Festival und den Händelfestspielen sowie ein Konzert, das Bestandteil der Händel-Festspiele ist. Wobei das Brücken-Konzert es in sich hat. Denn am 3. Mai ab 20 Uhr führen über 200 beteiligte Chorsänger und Musiker „Paul McCartney's Liverpool Oratorio" auf. Dieser hatte das Werk aus Anlass des 150-jährigen Bestehens des Royal Liverpool Philharmonic Orchestras geschrieben. Gemeinsam mit Carl Davis. Wie Dirigent Jens Lorenz vom Uni-Chor Halle erklärte, stelle die Komposition höchste musikalische Ansprüche an die beteiligten Künstler. Zwei Chöre werden für die Darstellung der einzelnen Szenen gebraucht, die sich teilweise an McCartneys Leben in Liverpool anlehnen. Zwei Chöre werden gebraucht, ein komplettes Orchester und hochkarätige Solisten.

Hochkarätig sind natürlich auch die jazzigen Musikprojekte, die Ulf Herden mit Unterstützung der Stadt, Förderern und Sponsoren nach Halle zum Festival einladen konnte. Ob das nun die mehrfach mit dem British Jazz Award ausgezeichneten Künstlerinnen Clare Teal und Zoe Rahman sind, die Sängerin Barb Junger mit ihrem Projekt „Barb Junger sings Bob Dylan" oder die Free-Jazz-Ikone Kate Westbrook um die der aufstrebenden jungen Londoner Szene angehörenden Bands Herija und Nerija.

Das Eröffnungskonzert gestaltet die in South Orange/New Jersey geborene Jazzsängerin Stacey Kent, die ihre Karriere in England gestartet hat. In den USA entstand 2018 das Projekt „Sheroes", welches, wie Festival-Organisator Ulf Herden in seinem Vorwort zur Festival-Broschüre schreibt, spielfreudige Jazz-Instrumentalistinnen aus Israel, den USA, Deutschland und Mexiko unter der Leitung der deutsch-amerikanischen Jazzpianistion Monika Herzig in sich vereint. Mit Tamar Halperin, NES und der Jazzsängerin Esther Kaiser - ihr Programm zeigt unter dem Motto „Songs of Courage" politische Flagge - sind innovative Jazzmusikerinnen eingeladen.

Erstmals findet eine Jazznight statt. Mit Musik der amerikanischen Jazzpianistin und -sängerin Judith Hill sowie der französischen Jazzsängerin Ju-lie Erikssen. Die sich auch an ein breiteres Publikum richtet, weil diese beiden Künstlerinnen vielfältige moderne, populäre Einflüsse von R & B, Soul und Pop auf ihre Musik zulassen. Mit einem interessanten Projekt werden die hiesigen Akteure ins Festivalgeschehen einbezogen. „My Music is Bond. James Bond - Die Musik Ihrer Majes-tät mit der Lizenz zum Tröten" heißt es am 29. April ab 15 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche. Die Solisten der M-Gesangsklasse von Christine Berger-Brandt zelebrieren mit Begleitung auf ganz eigene Weise die grandiosesten Songs der Bond-Filme.

Zum Rahmenprogramm des Festivals gehören auch wieder Ausstellungen, ein Jazz-Gottesdienst, der auf der Peißnitz veranstaltete SWH-Saalejazz und ein Schülerkonzert. Zum Festival-Abschluss dann dieses Schmankerl: die Schauspielerin Hannelore Elsner und das David Klein Quartett gestalten das musikalisch-literarische Finale am 1. Mai in der Oper (Beginn um 17 Uhr). Elsner liest Truman Capote „Ein bildhübsches Kind". Es geht hier um keine Geringere als Marylin Monroe.
 

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