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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 21.03.2019 um 18:13:40

„Hieronymus B.“ - der neue Tanzabend mit dem Ballett Rossa in der Oper: Und über allem klingt die irre Lache des Boatman...

Choreografin Nanine Linning erweckte mit den Tänzerinnen und Tänzern des Balletts Rossa auch in Halle die fantastisch-grotesken Wesen des niederländischen Malers Hieronymus Bosch zum Leben.                                                                                                  Choreografin Nanine Linning erweckte mit den Tänzerinnen und Tänzern des Balletts Rossa auch in Halle die fantastisch-grotesken Wesen des niederländischen Malers Hieronymus Bosch zum Leben.
Foto: Oper Halle/Anna Kolata
Halle (S. Christmann). Wenn man wissen will, mit welchen Ängsten sich die Leute im Mittelalter herumschlugen, der braucht sich nur die von fantastisch-grotesken Wesen überbordenden Gemälde des niederländischen Malers Hieronymus Bosch ansehen, der immer wieder die sieben Todsünden thematisierte: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit.

Zum 500. Geburtstag des Malers im jahr 2015 wollte es die Choreografin Nanine Linning wissen: Sie erweckte mit dem Tanzabend „Hieronymus B." Boschs oft ein wenig gruselige Fantasiewesen in einer außergewöhnlichen Produktion des Theaters und Orchesters Heidelberg zum (tänzerischen) Leben. Für das Ballett Rossa, die Staatskapelle Halle und die Mezzosopranistin Yulia Skolik hat sie diese nun für die Oper Halle adaptiert.

Zur Premiere am 16. März wurde die eine Hälfte des Publikums gleich von Beginn an mit auf die Bühne gestellt. Mitten hinein in eine Jahrmarktinszenierung mit übergroßem Ohr, einer höllischen Harfe und einen riesigen freischwebenden Schlüssel - Objekte, die von den Tänzern bespielt und betanzt werden. Das verlangt vom Publikum einiges Stehvermögen. Dafür kann man mit den Tänzern in direkten spielerischen Kontakt treten. Über allem schrillt die irre Lache des Boatmans, der sich harlekinest durch die Zuschauermengen drängelt. Nach der Pause wechselt die eine Publikumshälfte in den Zuschauersaal und die andere erlebt das beschriebene Bühnenspektakel. Im Saal schaut man den intensiven und ausdrucksstarken Choreograpien verlorener Seeln zwischen Lasterhaftigkeit und Erlösung zu, wie es Dramatur Philipp Amelungsen im Programm-Flyer treffend beschreibt. Muss man miterlebt haben! Auch wenn einem diese irre Lache hinterher lange nicht mehr aus dem Kopf geht...

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