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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 26.04.2019 um 13:16:30

Tag des Baumes: Bäume von und für Hallenser

Auch die Familie von Dr. Uwe Gert Müller (li.) ist Baumpate. Gemeinsam mit René Rebenstorf bringt Dr. Müller eine Widmung an. Auch die Familie von Dr. Uwe Gert Müller (li.) ist Baumpate. Gemeinsam mit René Rebenstorf bringt Dr. Müller eine Widmung an.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)

von Kerstin Eschke

Stadt bedankt sich bei Baumpaten für ihre Spende anlässlich des „Tages des Baumes“. Erstmals wurde am 25. April 1952 der Aktionstag begangen.     
     
Eine Stadt ohne Bäume ist unvorstellbar. Bäume sind Sauerstoffspeicher und Staubfilter. Sie spenden an heißen Sommertagen Schatten, sie dämmen den Straßenlärm und dienen uns Menschen als Orte der Erholung und Entspannung. Als nach dem Krieg viele Wälder abgeholzt wurden, riefen Aktive der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald einen Aktionstag ins Leben, der an die Bedeutung der Bäume für uns Menschen errinnern sollte.

Am ersten „Tag des Baumes“ am 25. April 1952 folgten engagierte Menschen dem Aufruf und pflanzten in ihren Gemeinden Bäume. Seitdem finden deutschlandweit Pflanzaktionen statt. Am Donnerstagvormittag lud Halles Stadtverwaltung Baumpaten in die Murmansker Straße. Dort überreichte der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Umwelt René Rebens-torf den anwesenden Spendern  eine Urkunde. Die Urkunde ist Würdigung und Dankeschön zugleich. „Im Jahr 2018 haben 13 Hallenser für 15 Bäume eine Baumpatenschaft übernommen. Sie spendeten dafür mindestens 250 Euro. Im Jahr 2017 waren es fünf Baumpaten und sechs Bäume“, informiert Rebensdorf in seiner kurzen Ansprache.

Vor drei Jahren rief die Stadt Halle erstmals dazu auf Baumpatenschaften zu übernehmen. Damals noch mit geringer Resonanz, weil das damalige komplizierte und vielschichtige Spendenmodell die Hallenser eher abschreckte. Im vorigen Jahr wurde es vereinfacht. So sind Spenden bereits ab zehn Euro möglich. Bei Spenden ab 250 Euro darf der Baumpate aus einer Liste einen Standort und eine einheimische Baumart auswählen. Außerdem wird neben dem Baum eine Holzstele mit einer Widmung des Spenders angebracht. Das können Jubiläen, Hochzeiten oder auch das Gedenken an einen Verstorbenen sein. Spenden kann Jeder: Einzelpersonen, Vereine, Firmen oder auch Schulklassen.

Auch für die drei in dieser Woche gepflanzten Spitzahorne in der Murmansker Straße fanden sich Paten. Die drei neuen Bäume der Ahornallee im Süden Halles sind Ersatzpflanzungen. Denn das ist das Anliegen der Stadtverwaltung, mit den Baumpatenschaften die Neupflanzungen für geschädigte oder abgestorbene Bäume zu unterstützen. Unter den anwesenden Spendern war auch die Familie von Dr. Uwe Gert Müller: „Die Baumpatenschaft war ein Geschenk meiner Familie.“ Sie spendete für eine junge Ulme am Rosengarten.

Wegen durchgeführter und geplanter Fällungen von Bäumen im Rahmen des Stadtumbaus steht die Stadverwaltung immer wieder in der Kritik. Im Gegensatz dazu weiß sie um die Bedeutung der Bäume im Stadtbild als „Grünes Kleid“ und fördert deshalb das Bürgerengagement in dieser Hinsicht.

Baum des Jahres 2019: Die Flatterulme
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald kürte die Flatterulme zum Baum des Jahres 2019. Die Flatterulme ist in Mitteleuropa heimisch. Sie wird bis zu 400 Jahre alt und ca. 35 Meter noch. Vom Ulmensterben aufgrund eines Pilzes ist die Flatterulme weniger betroffen als Berg- oder Feldulme. Mit der Auswahl des Baum des Jahres wird auf die Seltenheit oder auf die Bedrohung einer be-stimmten Baumart hingewiesen. Die Stieleiche war 1989 der erste Baum des Jahres.

Informationen und Antragsformulare zur Baumpatenschaft
im Internet: www.halle.de/de/Verwaltung/Online-Angebote/Dienstleistungen
oder im Dienstleistungszentrum Bürgerengagement im Ratshof am Marktplatz 1
Telefon: (0345) 221-1115

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