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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 04.05.2019 um 19:50:19

1:2-Niederlage des Halleschen FC gegen Preußen Münster: "Immer einen Schritt zu langsam"

Von Susanne Christmann

Nach der ersten Halbzeit am heutigen Samstag im Erdgassportpark beim Drittliga-Heimspiel des Halleschen FC gegen Preußen Münster konnte man den Eindruck haben, als würden die Gäste jene Elf sein, die unbeding die noch nötigen Punkte für einen Aufstiegs- oder Relegationsplatz zu sammeln gedachten. Sie spielten streckenweise (sehr viel) schneller, genauer, abgezockter und durchdachter als die Gastgeber.

HFC-Coach Torsten Ziegner fasste das erschreckend unkoordinierte und planlose Spiel seiner Jungs hinterher in diese Worte: „In der ersten Halbzeit waren wir immer einen Schritt zu langsam." Preußen-Trainer Marco Antwerben legte den Finger dann richtig in die Wunde der Rot-Weißen: „Die gegnerische Mannschaft hat auf unser Spielsystem überhaupt keinen Zugriff bekommen." Das sah dann so aus, dass vor Preußen Münsters Torwart Schulze Niehues nicht etwa die HFC-Stürmer auftauchten, nein, da stolzierte über weite Srecken seelenruhig ein schwalbenartiges Vöglein über den Rasen und pickte nach Samenkörnern. Auf der anderen Seite fielen folgerichtig die Tore: das 0:1 durch Martin Kobylanski in der 13. und das 0:2 durch Rene Klingenburg in der 32. Minute.

Nach der Halbzeitpause passierte vor Schulze Niehues Kasten zwar sehr viel mehr, aber nur Sebastian Mai schaffte es in der 65. Minute, daraus einen Torerfolg zu machen. Ajani war der erste, der danach eine (fast) hundertprozentige Chance liegen ließ. Noch mindestens zwei weitere Male hätte es in Schulze Niehues‘ Kasten sicher klingeln können. Doch es fehlte die nötige Kaltblütigkeit für präzise platzierte Schüsse. So besteht für den HFC nun nur noch eine kleine rechnerische Chance auf den Aufstieg.

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