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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 15.05.2019 um 14:24:46

Von Diskriminierung betroffen? Hier gibt es Hilfe ...

Seit Anfang Mai beraten Janine Weidanz, Karl Boehmwald Porta und Annett Zehnfund Betroffene. Seit Anfang Mai beraten Janine Weidanz, Karl Boehmwald Porta und Annett Zehnfund Betroffene.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Jeder sechste Deutsche hat schon einmal Erfahrung mit Diskriminierung gemacht.


Halle (Kerstin Eschke). Menschen werden aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechtes, ihrer Sexualität, aufrund einer Behinderung oder ihres Alters diskriminiert. Sie werden bei der Arbeitsplatzauswahl nicht berücksichtigt oder haben das Nachsehen bei der Wohnungsvergabe. Diskriminierung hat viele Gesichter.

Vor Diskriminierung geschützt zu werden ist grundlegendes Menschenrecht. In Halle wurde  am 3. Mai - nach Magdeburg - in Sachsen-Anhalt eine weitere Antidiskriminierungsstelle er-öffnet. Mit den Beratungsangeboten soll sie Betroffenen helfen und unterstützen sich zur Wehr zu setzen. Susi Möbbeck, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, war bei der Eröffnung der Räumlichkeiten in der Großen Steinstraße 75 (im Gebäude der Saalesparkasse) zu Gast: „Der Ort hier ist bekannt, er wird schnell gefunden. Das ist wichtig, um bei Betroffenen die Schwellenängste zu senken, herzukommen und Hilfe anzunehmen.“ Vor Eröffnung der Antidiskriminierungsstelle in Halles Großer Steinstraße war dieses Thema eine Leerstelle in Sachsen-Anhalts Beratungslandschaft, so Möbbeck. Jetzt hat die Antidiskriminierungsstelle einen Platz in der Mitte der Stadt gefunden. Die Zahlen sprechen für ein unbedingt notwendiges Beratungsangebot. „Denn jeder sechste Deutsche hat schon einmal Diskriminierungserfahrungen gesammelt. Diskriminierung passiert im Alltag.“ Diskriminierung verletzt grundlegendes Menschenrecht. Die Teilhabe am öffentlichen Leben wird Betroffenen eingeschränkt.

Gesellschaftliche Teilhabe braucht Schutz

Deshalb ist es das Recht Betroffener, sich gegen Diskriminierung zu wehren. Die drei Berater helfen dabei. Das sind die Projektleiterin Annett Zehnpfund, Janine Weidanz und Karl Boehmwald Porta. „Diskriminierung macht hilflos, sprachlos und ohnmächtig. Betroffene stehen vor der Frage: kann ich und will dagegen vorgehen? Hier können wir unterstützen. Wir besprechen, wie die Hilfe aussehen kann, wie sie ihr Recht einfordern können“, erläutert Annett Zehnpfund.

Die Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft“ Halle-Saalekreis e.V. hat die Trägerschaft über das bis 30. Juni 2022 dauernde Projekt übernommen. Bis dahin wird die Beratungsstelle aus Mitteln des Europäischen So-zialfonds (ESF) und des Landes mit insgesamt 640 000 Euro gefördert. Für einen Fortbestand der Beratungsstelle arbeiten die Projektmitarbeiter schon jetzt. Denn das Angebot soll über 2022 bestehen bleiben. Die Antidiskriminierungsberatung erfolgt auf der Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes.

Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalt
Große Steinstraße 75 06108 Halle
Beratung, Information, Unterstützung
Annett Zehnfund
Karl Boehmwald Porta
Janine Weidanz
Tel.: (0345) 22 58 02 03
Internet: http://antidiskriminierungsstelle-sachsen-anhalt.de 
 

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