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Wochenspiegel > Halle (Saale) > 25 Jahre tat die alte Luftmessstation am Riebeckplatz ihren Dienst: Modernste Technik in der neuen Station >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 06.06.2019 um 13:40:51

25 Jahre tat die alte Luftmessstation am Riebeckplatz ihren Dienst: Modernste Technik in der neuen Station

Torsten Bayer (links) und Alexander Amling auf dem Dach bei den Ansaugvorrichtungen der neuen Luftmessstation am Riebeckplatz.                                                        Torsten Bayer (links) und Alexander Amling auf dem Dach bei den Ansaugvorrichtungen der neuen Luftmessstation am Riebeckplatz.
Foto: S. Christmann
Halle (S. Christmann). Der unscheinbare Container mit dem bunten Halle-Motiv, der seit kurzem östlich der Merseburger Straße an der Abzweigung zur Rudolf-Ernst-Weise-Straße steht, hat es in sich. Auf dem Dach die technischen Vorrichtungen, mit denen die zu untersuchende Luft angesaugt wird, drinnen modernste Computertechnik zu ihrer Analyse bzw. zur Gewinnung der Daten.

Das ist auch nötig, denn immerhin stand das Gebiet rund um den Riebeckplatz (zu Recht) lange in dem Ruf, die schlechteste Luft in ganz Halle zu haben. Bis 2009 die Messstation an der Paracelsusstraße aufgestellt und in Bertrieb genommen wurde. Die maß bis 2017 nicht nur einmal Werte für das giftige Gas Stickstoffdioxid, die den zulässigen Grenzwert von 40 Mikrogramm regelmäßig überschritten (2018 wurde der Höchstwert erstmals nicht mehr überschritten).

Die von den beiden Stationen gemessenen Werte der Stickstoffdioxid- und der Feinstaubkonzentration führten maßgeblich mit dazu, dass in Halle mit Wirkung vom 1. September 2011 die Umweltzone eingeführt wurde, bestätigt Torsten Bayer, Leiter des Luftmessnetzzes im Landesamt für Umweltschutz. Seitdem habe sich, so Bayer, die Luftqualität in Halle stetig verbessert. Messtechniker Alexander Amling ist für die Betreuung der Station am Riebeckplatz am neuen Standorst zuständig. Die Daten zu Feinstaub- und Stickstoffdioxid, die sie seit 1. Juni „ausspuckt", könne man momentan aber nur bedingt verwerten. Denn die große Straßenbaustelle eingangs der Merseburger Straße beeinflusst die gemessenen Werte zu sehr. Erst, wenn die im nächsten Jahr beendet wird, ist eine verwertbare Vergleichbarkeit gegeben. Da zeige sich dann allerdings sicher wieder auch, so Bayer abschließend, dass das Wetter eine größere Rolle bei der Schadstoffkonzentration in der Luft spiele, als wir denken würden und uns das eingestehen wollten. 
 

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