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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Neues von Halles Lästerschwestern: Abgestempelt! >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 12.07.2019 um 19:44:43

Neues von Halles Lästerschwestern: Abgestempelt!

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Ordnung sei das halbe Leben - den Spruch haben wir gefühlt schon von unseren Urgroßmüttern gehört und bestimmt auch schon mal selbst an wen weitergegeben, von dem wir mitgekriegt haben, dass er gerade irgendwas nicht findet. Man kann den Spruch natürlich auch gelassen nehmen und mit „Und ich lebe in der anderen Hälfte“ oder mit „Ich lebe aber GANZ“ kontern. Kreatives Chaos ist nun mal für Kreative unverzichtbar und außerdem kann man es auch als Demenzprophylaxe ansehen: öfter mal nach etwas suchen zwingt das Gehirn dazu, neue  Verbindungen zwischen den Neuronen zu knüpfen, die die durch den Alterungsprozess  absterbenden Verbindungen kompensieren helfen (können). Wie schlimm die Änderung einer bestimmten, eingeschliffenen Ordnung sein kann, erfahren gerade die Briefmarkensammler in der Schweiz. Ja, solche Leute gibt es noch (auch bei uns) und denen müsste die  Post eigentlich  die Füße küssen. Denn die sind jene, die immer noch in erheblichen Maße (Sonder)Briefmarken und allerlei andere philatelistische Spezialitäten   erwerben - oft im Abo -  und so für erkleckliche Umsätze sorgen. Allein,  die Schweizer Post will und muss mit der Moderne gehen und  Briefe nicht mehr von Hand, sondern maschinell abstempeln lassen. Wodurch der Stempel nicht mehr auf der Briefmarke landet.  Selbst wenn die Sammler persönlich die Schalterangestellten der nächstgelegenen Poststelle um einen Datumsstempel bitten, hilft das nicht wirklich. Briefe würden dann zwar in separaten Schachteln ins Stempelparadies (eines der Briefzentren) geliefert, dort aber meist doch noch mal durch die Maschine geschleust und ein zweites Mal gestempelt. Der philatelistische Supergau. Der  sich nur noch dadurch steigern ließe, dass Briefmarken gänzlich abgeschafft würden. Betriebswirtschaftlich sollen sie ja ohnehin schon völlig daneben sein, wie dem Schweizer Philatelisten-Chef Leuthard  schwant. Die ganz großen Sammler werden wohl nun persönlich von der Poststelle, wo sie sich den Datumsstempel abholen,  ins Briefzentrum wandern und dort dafür sorgen, dass es bei diesem einen Stempel bleibt. Andere werden wohl oder übel ihren Sammlungsschwerpunkt verlagern müssen. Gibt ja noch genügend anderen Krimskrams, den man horten kann. Wir sammeln indes weiter solche Geschichten. Auf dass uns solch vorzüglicher Lästerstoff niemals ausgehe. Susi & Susi

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