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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Neues von Halles Lästerschwestern: Haltung annehmen! >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 19.07.2019 um 17:10:17

Neues von Halles Lästerschwestern: Haltung annehmen!

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Es ist nur unser bescheidener Eindruck, aber immer öfter  stellt es sich für uns so dar, als wäre das ganze Jahr über Ostern. Nicht, dass überall hasenartige Wesen rumrennen würden.  Aber die vielen Eiertänze, die aufgeführt werden, wenn jemand etwas erreichen, aber den Eindruck vermeiden will, dass er sich durchsetzt, ohne auf die Empfindlichkeiten aller anderen Beteiligten eingegangen zu sein. Da wird dann in geschwurbeltem Konjunktiv nach der Meinung oder dem Standpunkt gefragt. Wer das abschließende „Was meint Ihr?“ ernst nimmt und die Frage klar beantwortet, hat  den schwarzen Peter - wenn die Antwort dem Wunsch des Fragestellers  entgegensteht. Das scheint im Szenario vieler scheinbar überaus sozial-empathischer Menschen nicht vorzukommen - dass es tatsächlich Leute gibt, die den doch so lieb formulierten „Wunsch“ nicht erfüllen können/mögen. Dabei kann man das Dilemma nach demokratischen Spielregeln ganz praktisch lösen. Zusammenzählen, wer dafür und wer dagegen stimmt, und die Mehrheit „gewinnt“. Wo ist das Problem? Bei denen, die nicht damit umgehen können, wenn jemand anders denkt. Bei denen, die oft nicht klar formulieren mögen, was sie tatsächlich wollen, und dies hinter ach so menschelnden „Gründen“ verstecken. Solche Leute müssen es auch sein, die sich überaus aktiv auf dem Felde der political correctness tummeln. Jene erkennen damit einfach ihre „Feinde“ besser. Wer das inkriminierte Wort oder die Redewendung benutzt, ist bäh, alle anderen lieb und gut. Werch Illtum! Ums mal mit dem österreichischen Dadaisten Ernst Jandl zu sagen (Denn lechts und rinks kann man sehr wohl velwechsern, wie er in seinem Gedicht „lichtung“ schrieb).  Eine klare Haltung, die jemand auch dann vertritt, wenn viele anders denken, scheint selten in der heutigen Zeit. Sie stört offenbar viele beim flexiblen Anpassen an die jeweilige Situation oder beim Vermeidungsmechanismus, wenn es gilt, NICHT die Verantwortung zu übernehmen, dabei aber trotzdem der „Bestimmer“ zu sein. „Klare Kante zeigen“ sagen die Politiker, wenn sie eine klare Haltung einfordern. Oft genug vom politischen Gegner. Manchmal ist „klare Kante“ aber auch kaum noch unterscheidbar von wirkungsloser Halsstarrigkeit. Siehe jene SPD-ler, die der neuen EU-Kommissions-Präsidentin „standhaft“ ihre Stimme verweigert haben.  Susi & Susi

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